Der Zick-Zack-Radweg, der die Zehlendorfer Leo-Baeck-Straße nicht nur deutschlandweit, sondern gar über die Grenzen des Landes hinaus, bekannt gemacht hat, kommt weg. Die auf Google Maps inzwischen als Sehenswürdigkeit kartographierte Weg-Markierung soll bis Montag entfernt werden.
Wie heute in mehreren Medien zu lesen war, sei die zuständige Firma beauftrag worden, die Markierung bis Montag zu entfernen. Die zuständige Bezirksstadträtin Maren Schellenberg (Grüne) kündigte bereits in der vergangenen Woche eine schnelle Korrektur an, nachdem der Radweg bundesweit für Lacher und Kopfschütteln sorgte.
Für diejenigen, die es irgendwie geschafft haben, nichts von der Geschichte mitzukriegen, hier eine kurze Zusammenfassung: Damit Rad fahrende Kinder der Schweizerhof-Grundschule besser zur Schule kommen, haben Eltern den Bezirk gebeten, die alte, bereits verblasste Markierung auf dem Bürgersteig gegenüber dem Heinrich-Laehr-Park aufzufrischen. Obwohl in einer ruhigen 30-Zone, wie die Leo-Baeck-Straße eine ist, keine Radwege angelegt werden müssten, ging der Bezirk der Bitte nach und beauftragte eine Firma, dies zu tun.
Die Firma erledigte ihre Aufgabe zwar, jedoch auf eine für einen Radweg „absurde“ Art und Weise: Die Markierung wurde jeweils in Höhe der Bäume versetzt, wodurch der Weg nun im Zick-Zack führt. Innerhalb kürzester Zeit verbreiteten sich Fotos und Videos von „Berlins absurdestem Radweg“ in Medien und Internet über die Grenzen des Landes hinaus und sorgten für Spott.
Zwei positive Aspekte hatte der Zehlendorfer „Gaga-Radweg“ dennoch: Wie es im Tagesspiegel-Newsletter für Steglitz-Zehlendorf diese Woche hieß, kommt der Radweg bei den Kindern richtig gut an (repräsentative JFK-Hortumfrage: 100 Prozent Zustimmung). Außerdem hat die seltsame Markierung eine Diskussion über andere absurde oder auch gefährliche Radwege im Bezirk und in Berlin ausgelöst.
(eb)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die Hallenbäder öffnen, am Wannsee stehen wieder Faß-Saunen. Auch das Stadtbad Schöneberg geht wieder in Betrieb.
Derzeit öffnen nach und nach 25 Hallenbäder für die Öffentlichkeit. Das frisch sanierte Stadtbad Schöneberg steht ab dem 9. September wieder zur Verfügung. Da die Bäderbetriebe dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiern, erhält am Eröffnungstag jeder 30. Badegast an der Kasse vor Ort freien Eintritt.
Das Bad war zuvor seit Anfang 2024 teilsaniert worden: Die Technik wurde erneuert und die Heizungsanlage. Auch Teile der Fassade wurden saniert und die Becken neu gefliest. Die Arbeiten kosteten 14,5 Millionen Euro.
Da das Personal jetzt in den Hallenbädern benötigt wird, weil dort mit Schuljahresbeginn das Schulschwimmen startet, schließen nach und nach die 14 Sommerbäder. Das Strandbad Wannsee hat bis zum 13. September geöffnet, das Sommerbad am Insulaner bis zum 11. September.
Das Strandbad bleibt zum Sonnenbaden und Saunieren noch bis zum 04. Oktober geöffnet. Zwei Fass-Saunen mit 85°C und 95°C stehen hierfür zur Verfügung. Im regulären Eintrittspreis ist die Nutzung der Strandkörbe mit inbegriffen. Wer das Sauna-Angebot mit nutzen will, zahlt am Eingang für eine Sauna-Tageskarte 11,50 Euro. Öffnungszeiten: in der Woche von 12 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10-18 Uhr. Die Tickets fürs Sonnenbaden und Saunieren sind direkt an der Kasse vor Ort erhältlich.
Einen Gesamtüberblick über alle offenen Bäder mit ihren jeweiligen Öffnungszeiten nach Tagen sortiert gibt es