
Bild von Larisa Koshkina auf Pixabay
Gruselig, herzerwärmend, zauberhaft – ein Leben ohne Märchen ist möglich, aber sinnlos. berlin-familie.de bietet vom 1. bis zum 24. Dezember Knobelspaß für die ganze Familie in Zeiten, in denen Stubenhocken für alle angesagt ist. Unser Adventskalender ist bestückt mit Rätseln: Welches Märchen verbirgt sich hinter den Türchen?
Eine Hütte, tief im Wald verborgen, hinter dichten Tannen versteckt. Es ist schon dunkel und eine bitterkalte Nacht. Der Wind weht frostig die Schneeflocken durch die Luft, und ein bis zwei Rudel Wölfe streifen hungrig und heulend um das Haus.
In der Hütte selbst ist es behaglich, es prasselt ein freundliches Feuer im Kamin. Davor sitzt, in einem Ohrensessel mit hoher Lehne und mit Zierdeckchen, die greise Ahnfrau. Warm eingehüllt in ein dickes, wollendes Schultertuch, treibt sie das hölzerne Spinnrad an und raunt mit ihrem zahnlosen Mund die alten Mären. Die Kinder, rotwangig und scheitelgekämmt, schmiegen sich aneinander und in die dicken Daunenkissen und lauschen, atemlos und wohlig schaudernd, den grausigen Geschichten von Menschenherzfressern, Fußteileabhackern und Kinderverschlingern. Im schwarzen Gusseisentopf brutzeln summend und duftend die Bratäpfel, während die Flammen des herunterbrennenden Kaminfeuers unheimliche Schatten an die Wände malen.
Auch wenn wir nicht in einem solchen oder ähnlichen Rahmen unsere ersten Märchen gehört haben, hat es sich doch zumindest so angefühlt. Vermutlich wird uns zeitlebens eine zarte Wehmut beschleichen, wenn wir wieder mit Märchen konfrontiert werden. Und doch vermögen es die meisten Jugendlichen und Erwachsenen nicht, selbst die bekanntesten Märchen vollständig und richtig wiederzugeben, wenn (oder weil) Disney es (nicht) verfilmt hat.
Mit 24 Rätseln in Gedichten möchte ich das Vergnügen an Märchen neu entfachen. Ich freue mich, wenn ich Sie mitnehmen darf auf eine Reise durch den Advent zu Hexen und Zwergen, in dunkle Wälder und prächtige Schlösser. Folgen Sie mir durch die dunkle Jahreszeit: Kerze an, Tee auf den Tisch und los geht’s…
Herzliche Grüße
Diana Johanns
berlin-familie.de
Der Rätsel Lösungen präsentieren wir am 25. Dezember.
Allen Märchentanten und Geschichtenerzählern wünschen wir einen fröhlichen Advent und eine schöne Weihnachtszeit. Bleiben Sie gesund.
Diana Johanns ist Schulbibliothekarin in Schöneberg. Ihre Literaturempfehlungen für Kinder finden Sie hier
berlin-familie.de/aus-der-schulbibliothek.












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner