Willkommen im ersten Elternclub in Steglitz-Zehlendorf!

Willkommen im ersten Elternclub in Steglitz-Zehlendorf!

Symbolbild: Pixabay

Das PEB-Projekt „Elternclub – gemeinsam aktiv“ bietet arbeitssuchenden und nichterwerbstätigen Eltern die Möglichkeit, sich mit anderen Eltern auszutauschen und beraten zu lassen. Die Teilnehmenden entdecken in der Elternzeit gewonnene Kompetenzen, eigene Stärken und mögliche Berufsfelder. Der erste Elternclub startet im Januar 2021.

Mit den Elternclubs, die sich direkt in Kitas und Familien-/Nachbarschaftseinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf befinden, unterstützt das Sozialunternehmen wortlaut Mütter und Väter aktiv dabei, sich in oder nach ihrer Elternzeit neben der Zukunft ihrer Kinder wieder eigenen beruflichen Zielen zu widmen. Gemeinsam erste Schritte zu gehen – darum geht es. Die Stärkung der vorhandenen Kompetenzen und Fähigkeiten für den (Wieder-) Einstieg in die Berufswelt sowie die aktive Vernetzung mit sozialen, kulturellen und weiterbildenden Angeboten im Bezirk stehen im Fokus des Projekts. Dabei werden insbesondere die Herausforderungen von alleinerziehenden Frauen mit Migrationsgeschichte berücksichtigt. Denn die Teilnahme an den Elternclubs lässt sich mit dem Kita-Besuch der Kinder verbinden.

mima Elternclub macht‘s vor
Die Elternclubs sind nach den Kitas benannt. So startet im Januar 2021 der erste mima Elternclub an der Villa mima (Hildburghauser Straße 116, 12209 Berlin).
Kitaleiterin Julia Lauterbach freut sich auf das Projekt:

Wir glauben, dass der Elternclub für alle Beteiligten einen Mehrwert bietet: Die Eltern fühlen sich noch vernetzter mit der Kita. Sie gewinnen einen zusätzlichen Raum, in dem sie sich in familiärer und geschützter Atmosphäre über ihre täglichen Herausforderungen, aber auch über ihre beruflichen Wünsche austauschen können. Wenn Eltern gestärkt werden und sie positive Beratung erfahren, ist langfristig auch den Kindern sehr damit geholfen. Wir unterstützen das Projekt gerne und sehen es als positiven Beitrag zur Elternarbeit!

Vormittags treffen sich die Teilnehmenden nach der Verabschiedung der Kinder in der Kita einmal pro Woche für ca. vier bis fünf Monate im jeweiligen Elternclub (aktuell digital). Dort erwarten sie:
• alltäglicher Austausch zu Elternthemen
• Workshops zu eigenen Stärken und Kompetenzen
• kreative Erkundung von Berufsfeldern
• Kiezspaziergänge zu Beratungs- und Bildungsangeboten im Bezirk
• Einladung von Berater*innen, Expert*innen, Blogger*innen
• Mitarbeit an einer Familien-Kiezkarte für die Kita / Einrichtung
• individuelle Beratung.

Gefördert wird das PEB-Projekt (Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit. Das Projekt läuft bis Juni 2023.

Teilnahme
Die Teilnahme am Projekt „Elternclub – gemeinsam aktiv“ ist ab Januar möglich, kostenfrei und dauert vier bis fünf Monate. Interessierte sollten wohnhaft in Berlin, arbeitssuchend oder nicht nichterwerbstätig sein und in keinem Ausbildungsverhältnis stehen, um teilnehmen zu können. Neben den Eltern der Kita-Kinder sind auch Großeltern oder andere interessierte Personen mit inhaltlichen Berührungspunkten sehr willkommen. wortlaut berät Sie gerne. Es finden regelmäßig Infoveranstaltungen zum Projekt statt.

Neben Teilnehmenden sucht wortlaut Sprachwerkstatt aktuell auch noch Kindertagesstätten und Familien- oder Nachbarschaftseinrichtungen aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf, welche gerne als Partner am Projekt teilnehmen möchten.

Bei Interesse oder Fragen, wenden Sie sich gerne an
Frau Anne Schäfers
E-Mail
Tel: (030) 789 546 012 (Büro)
Mobil: 0178 / 2969 098 (Diensthandy)
Fax: (030) 789 546 010

Weitere Informationen erhalten Sie zudem auf der Projekt-Homepage: www.wortlaut.de\elternclubs. Dort finden Sie auch alle Angaben zu den Terminen der Infoveranstaltungen, in denen regelmäßig über das Projekt informiert wird.

 

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

 

 

 

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Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

[caption id="attachment_104236" align="aligncenter" width="622"] Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr. Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt. Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen. Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.   [caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"] Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“. Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen. Der Tietzenweg, der Teil des Berliner Radvorrangnetzes ist, ist ein Anfang. „Für diesen Bereich werden wir eine Verkehrsuntersuchung beauftragen, sobald die Baumaßnahme am Hindenburgdamm abgeschlossen ist“, so der Stadtrat. Dies solle nach Auskunft der Berliner Energie und Wärme (BEW) Ende 2027 der Fall sein. „Es geht mir darum, für Kinder und Familien in diesem Bereich mit weiteren kleinteiligen Maßnahmen die Verkehrssicherkeit und Verkehrsberuhigung zu erhöhen“, sagt Aykal. Da wäre es naheliegend, die Dürerstraße als Verbindung zwischen Drakestraße und Hindenburgdamm mit einzubeziehen – oder nicht? Auf diese Frage antwortet der Dezernent eher zurückhaltend. Die Dürerstraße sei weder Teil des Radvorrang- noch des Radergänzungsnetzes. Sie könne jedoch „im späteren Verlauf“ einbezogen werden, um die beiden Hauptverkehrsstraßen miteinander zu verbinden.

Daniela von Treuenfels

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