Das Standortmanagement für ein lebendiges Zentrum rund um den Kranoldplatz/Lichterfelde Ost stellt sich vor

Das Standortmanagement für ein lebendiges Zentrum rund um den Kranoldplatz/Lichterfelde Ost stellt sich vor

Der Kranoldplatz. Archiv-Foto: sv

Nachdem das Team des Standortmanagements an zwei Markttagen auf dem Kranoldplatz ersten Kontakt mit den Bewohner_innen und Marktbesucher_innen aufgenommen hat, wird nun eine Informationsveranstaltung als offizieller Auftakt durchgeführt:

Am 3.12.2020 von 19-20 Uhr findet eine Videokonferenz statt, für die eine Anmeldung per E-Mail bis zum 01.12.2020 erforderlich ist.

Zunächst wird Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski über das Projekt informieren. Im Anschluss stellt sich das beauftragte Büro slapa & die raumplaner vor, gibt einen Überblick über den groben Fahrplan und präsentiert erste Ergebnisse der Bestandsanalyse. Für die künftige Arbeit des Standortmanagements sollen weitere Ideen, Bedarfe und Herausforderungen, die die Teilnehmenden hervorbringen, aufgenommen werden.

Das Standortmanagement ist im Rahmen einer wirtschaftsdienlichen Maßnahme vom Bezirk Steglitz-Zehlendorf ins Leben gerufen worden. Mit dem Ziel, die Qualität des Ortsteilzentrums Lichterfelde Ost rund um den Kranoldplatz zu sichern und zu stärken, soll im Laufe des dreijährigen Projektes eine gemeinschaftliche Entwicklungsstrategie erarbeitet und die Kooperation der lokalen Akteure gestärkt werden.

Anmeldungen zur Teilnahme an der Veranstaltung sind bis zum 01.12.2020 möglich unter: info@standortmanagement-lichterfelde-ost.de

Kontakt:
slapa & die raumplaner
Johanna Begrich
info@standortmanagement-lichterfelde-ost.de
Tel.: 030 666 2971-25

Medienkontakt:
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
Presse-, Öffentlichkeitsarbeit & Digitale Kommunikation
Kirchstr. 1/3, 14163 Berlin
E-Mail: presse@ba-sz.berlin.de

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

 

 

 

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Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

[caption id="attachment_104236" align="aligncenter" width="622"] Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr. Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt. Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen. Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.   [caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"] Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“. Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen. Der Tietzenweg, der Teil des Berliner Radvorrangnetzes ist, ist ein Anfang. „Für diesen Bereich werden wir eine Verkehrsuntersuchung beauftragen, sobald die Baumaßnahme am Hindenburgdamm abgeschlossen ist“, so der Stadtrat. Dies solle nach Auskunft der Berliner Energie und Wärme (BEW) Ende 2027 der Fall sein. „Es geht mir darum, für Kinder und Familien in diesem Bereich mit weiteren kleinteiligen Maßnahmen die Verkehrssicherkeit und Verkehrsberuhigung zu erhöhen“, sagt Aykal. Da wäre es naheliegend, die Dürerstraße als Verbindung zwischen Drakestraße und Hindenburgdamm mit einzubeziehen – oder nicht? Auf diese Frage antwortet der Dezernent eher zurückhaltend. Die Dürerstraße sei weder Teil des Radvorrang- noch des Radergänzungsnetzes. Sie könne jedoch „im späteren Verlauf“ einbezogen werden, um die beiden Hauptverkehrsstraßen miteinander zu verbinden.

Daniela von Treuenfels

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