Draußen im Stadtpark Steglitz

Draußen im Stadtpark Steglitz

Stadtpark Steglitz, Foto: Baumann

 

Endlich ist der Frühling da! Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen sanft an, die Natur erwacht und die Lust draußen zu sein ist überwältigend. Was gibt es Schöneres, als Zeit im Park zu verbringen?

Wer das Glück hat, in Steglitz zu wohnen, kann einen der schönsten, weitläufigsten und unterschätztesten Parks Berlins leicht erreichen. Dieses „kleine“ grüne Juwel umfasst 17 Hektar und wird von der Sedanstraße in zwei Abschnitte geteilt. Es wird durch die Albrechtstraße, die Stindestraße, Am Eichgarten und Klingsorstraße begrenzt.

Dieser Park ist auch ein Stück Berliner Geschichte: Er wurde zwischen 1912 und 1914 angelegt und überstand (nicht unbeschadet) den Zweiten Weltkrieg. Im Mai 1945 rückte die Rote Armee in den Park ein und in den folgenden Jahren wurde er wieder aufgebaut. Seit 1995 steht er unter Denkmalschutz.

Aber jetzt kommen wir zu der schönen Seite:

Der Park ist wirklich interessant aufgrund seiner abwechslungsreichen Struktur: Wiesen, Hügel, Wege, Bäume und Büsche, Teiche, Spielplätze, Skulpturen und Brunnen. Der Musikpavillon ist ein Hotspot sowie das Restaurant „Rosengarten“ und die Minigolfanlage, die leider wegen der Umstände zur Zeit geschlossen ist.
Aber keine Panik! Es gibt keinen Mangel an Möglichkeiten die Freizeit zu verbringen. Ob Sportler oder Faulpelz, Kind oder älterer Mensch, hier kann man sein Lieblingssport betreiben – joggen, Yoga machen oder sich einfach unter einen Baum legen, um sich auszuruhen oder ein Buch zu lesen. Die Spielplätze sind abwechslungsreich und gut gepflegt. Es gibt mehrere Tischtennisplatten und Schachtische. Hier zu picknicken ist ein tolles Erlebnis, denn im Vergleich zu den zentraleren Parks in Berlin ist es ruhiger und gemütlicher.

Kuriosität: Man sagt, dass Franz Kafka gerne im Stadtpark Steglitz spazieren ging, und dass er nach der Begegnung mit einem kleinen Mädchen, das seine Puppe verloren hatte, einen Briefroman über sie schrieb, der heute leider verloren ist.

Tipp: Eine Decke, etwas zu trinken, etwas zu lesen und ein bisschen Sonne … manchmal braucht es nur wenig, um glücklich zu sein.

 

(Franzi Drei)

 

 

 

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Bildungsfahrt nach Krakau: Vier Jugendeinrichtungen laden ein

[caption id="attachment_103333" align="aligncenter" width="350"] Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]   Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden. In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden. Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.   Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren. Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos:  

Treuenfels/PM

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