Kranoldkiez: Ergebnisse der Umfrage

Kranoldkiez: Ergebnisse der Umfrage

Der Kranoldplatz. Archiv-Foto: sv

 

Im Zeitraum vom 30.06.2021 bis 14.07.2021 hatten Anwohnende, Besucher_innen und Interessierte die Möglichkeit, Fragen zur Besucher- und Einkaufsfrequenz im Kranoldkiez zu beantworten. Die Auswertung der Kurzumfrage zum Thema Kund_innenverhalten und Einkaufsfrequenz steht unter folgendem Link auf der Webseite des Standortmanagements zur Verfügung:
https://www.standortmanagement-lichterfelde-ost.de/service/downloads/.

Die Antworten der Befragung dienen der Standortanalyse und werden bei der Ausarbeitung einer Standortstrategie für den Kranoldkiez berücksichtigt.

Ortsbegehungen am 18. und 21.08.2021

Für eine nachhaltige Entwicklung des Standorts ist die Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume von Bedeutung. Zu diesem Thema möchte das Standortmanagement Lichterfelde Ost mit Bürger_innen und Interessierten in den Dialog treten und im Rahmen von zwei Ortsbegehungen, Wünsche, Ideen und Anregungen der Teilnehmenden aufnehmen. Die Rundgänge finden am Mittwoch, dem 18.08. sowie am Samstag, dem 21.08., jeweils um 14 Uhr statt. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt; es wird um eine Anmeldung beim Standortmanagement per Mail oder per Telefon gebeten.

 

Online-Beteiligung bis zum 29.08.2021

Noch bis zum 29.08.2021 ist die Online-Befragung mit dem Titel „Für mehr Aufenthaltsqualität im Kranoldkiez in Lichterfelde Ost – Ihre Ideen sind gefragt!“ über die landeseigene Beteiligungsplattform mein.Berlin.de geschaltet und unter https://mein.berlin.de/projekte/fur-mehr-aufenthaltsqualitat-im-kranoldkiez-in-lic/ zu finden.
Nach einer einmaligen Registrierung mit Namen und E-Mail-Adresse können hier Meinungen, Hinweise und Vorstellungen beschrieben und auf einer Karte verortet werden.

Hintergrund

Das Standortmanagement ist im Rahmen einer wirtschaftsdienlichen Maßnahme (EFRE-Förderung) von der Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ins Leben gerufen worden mit dem Ziel, die Qualität des Ortsteilzentrums Lichterfelde Ost rund um den Kranoldplatz zu sichern und zu stärken. Des Weiteren soll im Laufe des dreijährigen Projektes eine gemeinschaftliche Entwicklungsstrategie erarbeitet und die Vernetzungen der lokalen Akteur_innen gefestigt werden.

Link zur Beteiligung:

https://mein.berlin.de/projekte/fur-mehr-aufenthaltsqualitat-im-kranoldkiez-in-lic/

 

Kontakt:

slapa & die raumplaner gmbh
Standortmanagement Kranoldkiez
E-Mail: info@standortmanagement-lichterfelde-ost.de
Telefon: 030-96066737
Website: www.standortmanagement-lichterfelde-ost.de
Sprechstunden: Dienstags 11-13 & 16-19 Uhr

 

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

 

 

 

 

 

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„Perspektiven der Kinder und Jugendlichen machen unsere Entscheidungen besser“

[caption id="attachment_103286" align="aligncenter" width="400"] Johanna Martens in der BVV am 22. April 2026, Rede zum Thema Kinder- und Jugendparlament | Foto: Grüne Fraktion[/caption]   Steglitz-Zehlendorf bekommt ein Kinder- und Jugendparlament. Das hat die BVV in der vergangenen Woche beschlossen. Wir dokumentieren die Rede von Johanna Martens, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen, im Wortlaut: Wir haben vor anderthalb Jahren einstimmig beschlossen, ein Beteiligungsgremium für Kinder und Jugendliche auf den Weg zu bringen. Seitdem ist viel passiert: Es gab einen strukturierten Beteiligungsprozess, Gespräche in Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und mit Fachkräften. Und vor allem mit den jungen Menschen selbst. Wir haben uns bewusst nicht vorab auf eine Struktur für ein solches Gremium festgelegt und diese den Kindern- und Jugendlichen vorgesetzt, sondern den Beteiligungsprozess ernst genommen. Das Ergebnis dieses Prozesses war eindeutig: Die Kinder und Jugendlichen in Steglitz-Zehlendorf wollen ein Kinder- und Jugendparlament. Das Kinder- und Jugendparlament wird demokratisch gewählt, breit zusammengesetzt aus Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereinen und weiteren Organisationen. Es gibt klare Regelungen zur Repräsentanz und zur Einbindung verschiedener Gruppen im Bezirk. Und mit der Änderung der Geschäftsordnung integrieren wir dieses neue Gremium in unsere Arbeit in der BVV: Das Kinder- und Jugendparlament wird zu den Sitzungen eingeladen, kann eigene Anträge in die BVV einbringen und erhält eine nachvollziehbare Rückmeldung, wenn Anträge abgelehnt werden sollten. Auch Rederechte sind vorgesehen. Das sind notwendige strukturelle Veränderungen, die echte Mitwirkung ermöglichen. Warum ist das so wichtig? Weil wir damit zeigen, dass wir die Anliegen junger Menschen ernst nehmen. Weil wir damit Vertrauen in die Bezirkspolitik schaffen. Und weil wir somit ganz konkret in und mit diesem Gremium etwas gegen Politikverdrossenheit tun. Viele junge Menschen haben das Gefühl, dass Politik über sie hinweg entscheidet, sie nicht ernst nimmt. Doch wer früh erlebt, dass die eigene Stimme gehört wird und Einfluss hat, entwickelt Vertrauen in demokratische Prozesse. Mit diesem Beschluss heute können wir zeigen: Eure Perspektiven sind nicht nur willkommen – sie haben Gewicht. Gleichzeitig profitieren auch wir als Bezirksverordnete und der Bezirk selbst: Kinder und Jugendliche nehmen ihren Bezirk anders wahr als wir Erwachsene, haben oft einen anderen Blick auf ihren Alltag: auf Schulwege, Freizeitangebote oder öffentliche Räume. Sie sehen Probleme, die wir vielleicht übersehen würden und haben Ideen, auf die wir selbst nicht kommen würden. Diese Perspektiven machen unsere Entscheidungen als BVV besser. Deshalb geht es heute auch um Vertrauen: Vertrauen darin, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen können und wollen. Und dass sie uns als Bezirkspolitik vertrauen können. Und es geht um Respekt: Respekt vor der Zeit, dem Engagement und den klaren Forderungen, die im Beteiligungsprozess formuliert worden sind. Ich möchte mich deshalb im Namen der Grünen Fraktion ausdrücklich bei allen bedanken, die daran mitgewirkt haben: bei allen Kindern und Jugendlichen, die sich eingebracht haben, bei den Einrichtungen, Fachkräften und der Verwaltung, die diesen Prozess getragen haben. Sie haben die Grundlage dafür geschaffen, dass wir heute diesen Schritt gehen können.

Johanna Martens

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