
Foto: Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf
Nachdem die Präsenzveranstaltung am 12. November aufgrund der stark ansteigenden Inzidenz abgesagt werden musste, konnten die jungen Bezirksheld:innen von Steglitz-Zehlendorf am 1. Dezember digital geehrt werden.
Zur Online-Ehrung waren alle Jugendlichen eingeladen, die ausgezeichnet wurden, ihre Angehörigen sowie Vertreter:innen der bezirklichen Verwaltung und Politik. Moderiert wurde die einstündige Veranstaltung von zwei Jugendlichen, die das Format bereits im letzten Jahr begleitet haben. Bevor sie die ehrenamtlich engagierten Jugendlichen zu ihrem Engagement befragten, hielt die Bezirksstadträtin für Jugend Carolina Böhm eine wertschätzende Ansprache. Die Bezirksstadträtin Maren Schellenberg brachte in Vertretung für die Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski ebenfalls ihre Bewunderung für die engagierten Jugendlichen zum Ausdruck.
Durch die Unterstützung der YouKunst konnte die Band „The Dubsteppers“ per Livestream auftreten. Der tolle Auftritt verbreitete eine fröhliche Atmosphäre und war ein Highlight des Abends.
Die Bezirksheld:innen 2021 engagieren sich wieder in ganz vielfältigen Bereichen: zum Beispiel bei den Pfadfinder:innen, in der Wasserwacht, im Ruderverein, in Schulen als Streitschlichter:innen, Klassensprecher:innen und in der Organisation von Projekten wie BERMUN. Andere Jugendliche sammelten Unterschriften für die Verkehrsberuhigung einer Straße, entwickelten Modelle für die Umgestaltung eines Spielplatzes, und eine Gruppe initiierte die Verlegung zweier Stolpersteine und entwarf eine dazugehörige Ausstellung.
Wir sind hellauf begeistert davon, wie sehr sich alle Bezirksheld:innen für ihre Mitmenschen, ihren Stadtteil, ihre Schulen und Vereine engagieren – und das in einer sehr unsicheren Zeit, die mit vielen Herausforderungen verbunden ist! Der größte Dank gilt deshalb euch. Bedanken möchten wir uns jedoch auch bei den Bezirksstadträt:innen für die Unterstützung und Finanzierung des Projektes, bei der Jugendkunstschule – YouKunst für die gute Kooperation im Rahmen der Ausstellung, bei allen Teammitgliedern für ihre Flexibilität und bei An-Nissa Burhan für die tolle Organisation in diesem Jahr.
Das Projekt „Bezirksheld:innen“ ist auf Initiative von Kindern und Jugendlichen aus Steglitz-Zehlendorf entstanden. Finanziert wird dieses Projekt vom Jugendamt Steglitz-Zehlendorf. Mit einer Spende in Form einer Torte unterstützte die Konditorei Reichert die Veranstaltung.
Das Kinder- und Jugendbüro hat als zentrale Anlauf-, Informations- und Vernetzungsstelle für Kinder- und Jugendpolitik in Steglitz- Zehlendorf das Ziel, die gesetzlich verankerten Mitwirkungsrechte von Kindern und Jugendlichen in kommunalpolitischen Handlungsfeldern zu verwirklichen. Wir verstehen Kinder und Jugendliche als Expert*innen in eigener Sache und unterstützen sie darin, ihre Interessen selbst zu vertreten.
Für Rückfragen:
Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf
Email: kijubsz@berlin.de
Telefon: 0178 811 99 44












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner