Autorengespräch über den Landschaftsgarten Pfaueninsel

Autorengespräch über den Landschaftsgarten Pfaueninsel

Schloss auf der Pfaueninsel. Foto: SPSG/Leo Seidel

 

Prof. Dr. Michael Seiler ist der gründlichste und beste Kenner der Geschichte der Pfaueninsel. Über diese Berliner Insel hat der ehemalige Gartendirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg das Buch „Landschaftsgarten Pfaueninsel – Geschichte seiner Gestaltung und Erhaltung von 1793 bis 1993“geschrieben, das  im arts + science Verlag Weimar 2020 erschienen ist.

Darin schildert er ausführlich und anschaulich die Geschichte von der Entdeckung und Besitznahme der Insel bis zum 200-jährigen Jubiläum 1993. Welche Gärtner haben die Pfaueninsel gestaltet? Wer war der bedeutendste Gärtner auf der Insel? Was ist von den Umgestaltungen bis heute geblieben? Diese und andere Fragen beantwortet Prof. Dr. Michael Seiler beim Autorengespräch mit Bärbel Petersen, Kulturmanagement Berlin, zu dem wir Sie herzlich einladen. Das Buch wird nach dem Gespräch verkauft.

Das Autorengespräch findet am Mittwoch, 15. September 2021, 19 Uhr im Harnack-Haus, Ihnestraße 16-20, 14195 Berlin statt.

Eine Anmeldung ist wegen der Corona-Regelungen erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Das Autorengespräch ist eine Veranstaltung der Reihe BERLIN SÜDWEST 2021: Von der Pfaueninsel bis zum Fliegeberg. Initiatoren sind das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin und das Regionalmanagement Berlin SÜDWEST.

Mehr über die Inhalte des Programms BERLIN SÜDWEST 2021, Anmeldungen und Kontakte für die Teilnahme im Internet unter www.rm-berlin-sw.de. Für die Teilnahme an allen Veranstaltungen gelten die aktuellen Regeln der Infektionsschutz-Verordnung des Landes Berlin: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/hotels-und-tourismus/

Kontakt:

Bärbel Petersen, Regionalmanagement Berlin SÜDWEST, Tel. 030/ 707 600 84, E-Mail: presse@rm-berlin-sw.de

 

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

 

 

 

 

 

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Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

[caption id="attachment_104236" align="aligncenter" width="622"] Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr. Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt. Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen. Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.   [caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"] Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“. Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen. Der Tietzenweg, der Teil des Berliner Radvorrangnetzes ist, ist ein Anfang. „Für diesen Bereich werden wir eine Verkehrsuntersuchung beauftragen, sobald die Baumaßnahme am Hindenburgdamm abgeschlossen ist“, so der Stadtrat. Dies solle nach Auskunft der Berliner Energie und Wärme (BEW) Ende 2027 der Fall sein. „Es geht mir darum, für Kinder und Familien in diesem Bereich mit weiteren kleinteiligen Maßnahmen die Verkehrssicherkeit und Verkehrsberuhigung zu erhöhen“, sagt Aykal. Da wäre es naheliegend, die Dürerstraße als Verbindung zwischen Drakestraße und Hindenburgdamm mit einzubeziehen – oder nicht? Auf diese Frage antwortet der Dezernent eher zurückhaltend. Die Dürerstraße sei weder Teil des Radvorrang- noch des Radergänzungsnetzes. Sie könne jedoch „im späteren Verlauf“ einbezogen werden, um die beiden Hauptverkehrsstraßen miteinander zu verbinden.

Daniela von Treuenfels

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