Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf soll zukünftig das neue, vom Regionalmanagement erstellte Logo „Berlin-Südwest“ auf seiner Homepage und im Schriftverkehr verwenden, dafür stimmte die schwarz-grüne Mehrheit im Ausschuss für Wirtschaft, Personal und Europa am Donnerstagabend. Zuvor hatte der Projektleiter des Regionalmanagements, Dr. Reinhard Baumgarten, die Dachmarke inklusive Logo noch einmal kurz vorgestellt. Es ist der Schriftzug „Berlin Südwest“, der zum Teil orange unterlegt ist. Ein Wappen sei zu kompliziert und oft nicht sofort verständlich, sagen Marketingfachleute, so Baumgarten. Das neue Logo sei ein einheitliches Wiedererkennungszeichen, das nun verbreitet werden müsse, damit es bekannt wird.
Diesem Argument folgten aber nicht alle Bezirksverordneten. SPD und Piraten lehnten den Antrag ab. „Das Logo sagt nichts aus“, begründete anschließend Pirat Eric Lüders seine Ablehnung. Es sei nicht markant genug. Zumal Baumgarten zuvor auch selbst gesagt hatte, dass es ja egal sei, ob es eckig oder rund ist. Und das sei nicht Sinn eines Logos. Es sei nicht Aufgabe der Bezirksverordneten, dem Bezirksamt vorzuschreiben, das Logo zu verwenden, begründete Jan Kellermann (SPD) seine Ablehnung. Da habe man Dringenderes zu tun. Ob das Bezirksamt das Logo verwenden will, könne es selbst entscheiden, findet er. Und das hat es auch. Und zwar dafür, es nicht zu tun. Wie Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU) in einer vorherigen Sitzung berichtet hatte, war im Amt eine entsprechende Vorlage zurückgewiesen worden. Und daran habe sich bisher auch nichts geändert, wie er auf Nachfrage aus dem Ausschuss erklärte.
Die Entwicklung des Logos hat rund 30.000 Euro gekostet.
(go)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner
„Ob das Bezirksamt das Logo verwenden will, könne es selbst entscheiden, findet er. Und das hat es auch. Und zwar dafür, es nicht zu tun. Wie Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU) in einer vorherigen Sitzung berichtet hatte, war im Amt eine entsprechende Vorlage zurückgewiesen worden. Und daran habe sich bisher auch nichts geändert, wie er auf Nachfrage aus dem Ausschuss erklärte.“
Wozu wurde das Logo denn erstellt, wenn es dann nicht verwendet wird? Wurde hier sinnlos Steuergeld verwendet? Das sollte mal gefragt werden…