
Juergen Vetter von der Initiative Berliner Eichentor, Senator Michael Müller und Bezirksstadrätin Christa Markl-Vieto pflanzten gemeinsam den ersten Baum. Foto: Gogol
Das Berliner Eichentor wächst und wächst. Am Donnerstag wurden auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße in Zehlendorf 25 neue Eichen gepflanzt. Zu verdanken ist das den spendenbereiten Bürgern, dem Senat und dem Bezirksamt.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Initiative „Berliner Eichentor“ zehn Bäume gepflanzt. In diesem Jahr hätten die Spenden für zwölfeinhalb Bäume gereicht, berichtet Juergen Vetter von der Initiative. Doch dank der Stadtbaumkampagne des Berliner Senats konnten nun doppelt Bäume gepflanzt werden. „Ein Drittel haben wir geschafft. Rund einhundert Bäume fehlen noch“, so Vetter. In den nächsten beiden Jahren könnte die Allee wieder komplett sein – wenn die Förderung des Senats so weiter läuft. Wenn für einen Baum 500 Euro an Spenden zusammengekommen sind, gibt der Senat die restlichen 500 Euro dazu. Für die Eichenallee allerdings fallen höhere Kosten an, da denkmalschützerische Vorgaben erfüllt werden müssen und aufwändigere Pflanzgruben nötig sind. Deshalb wurde eine dreigeteilte Finanzierung vereinbart: Die Spender sowie die Senatsverwaltung tragen jeweils 500 Euro pro Baum und das Bezirksamt den Rest. Und so waren es auch Vetter zusammen mit der Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) und dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Michael Müller (SPD), die gemeinsam den ersten der 25 Bäume pflanzten.
„Die Allee ist von großer Bedeutung für die Besucher Berlins, aber auch für die Menschen, die hier wohnen“, ist Vetter überzeugt.
Angelegt wurde die zehn Kilometer lange Allee von Carl Gotthard Langhans 1795. Die anfangs gepflanzten Pappeln wurden 1832 durch Eichen ersetzt. Heute ist die Allee ein Gartendenkmal, das einige leere Baumstandorte aufweist. Dieses betrifft die Straßenabschnitte Potsdamer Chaussee, Potsdamer Straße und Unter den Eichen.
„Im Namen der Stadtbaumkampagne bedanke ich mich ganz herzlich für dieses großartige private Engagement der Initiative ‚Das Berliner Eichentor‘. Der Erfolg der Initiative beweist, dass den Berlinerinnen und Berlinern das Grün am Herzen liegt“, sagte Müller, der dazu aufforderte, sich weiter an den Baumspenden zu beteiligen.
(go)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: