Bierpinsel Foto: Gerhard Brose / pixelio.de
Der Steglitzer Bierpinsel, der Bahnhof Schloßstraße und die Joachim-Tiburtius-Brücke werden vom Landesdenkmalamt Berlin unter Denkmalschutz gestellt.
Diese drei Bauten sind als Ensemble Anfang der 1970er Jahre entstanden. Mit ihrem leicht futuristischen Charakter seien sie zeittypisch, so die Begründung der Denkmalschutzbehörde. Veränderungen an den Bauten müssen nun mit den Denkmalschützern abgestimmt werden.
Bereits seit Jahren gibt es Pläne, nach denen Gastronomie in den Bierpinsel einziehen soll. Da das Gebäude nun denkmalgeschützt ist, wird bei künftigen Bauanträgen auch die Denkmalschutzbehörde ein Mitspracherecht haben. Äußerlich seinen für den Turm ohnehin keine großen Umbauten geplant. Man hofft lediglich, dass bei der geplanten Sanierung die ursprüngliche rote Farbe an den Turm zurückkehrt. Innerlich wurde das Gebäude bereits im vergangenen Jahr bis auf Aufzüge und Kabelschächte komplett entkernt.
Auch der nun geschützte U-Bahnhof Schloßstraße wird zurzeit saniert. Probleme durch den Schutzstatus sehe die BVG jedoch nicht. Verbesserungen an Bauten, wie sie beispielsweise durch den Einbau der Aufzüge und den Austausch von nicht mehr zugelassenen Materialien erfolgen, seien auch in einem Denkmal möglich.
(eb)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg nicht vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße jedoch weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner