
Sanierungsarbeiten am U-Bahnhof Rathaus Steglitz Foto: Baumann
Die Bauarbeiten am U-Bahnhof Rathaus Steglitz werden wohl nicht so schnell ein Ende nehmen. Schuld seien unter anderem die „erheblichen Schäden am tragenden Bauwerk“, so die Pressestelle der BVG. Diese seien bei dem geplanten Austausch der Fahrtreppe und der Sanierung des Aufgangs festgestellt worden. „Dies führte zu notwendigen Begutachtungen und Umplanungen.“
Der laufende Bau sei außerdem „relativ kompliziert“, heißt es weiter. Zum Beispiel liegt das Treppenbauwerk über den Gleisen. Viele Arbeiten können daher nur in den wenigen Stunden der nächtlichen Betriebspause erledigt werden.
„Da wir uns im Sinne der Fahrgäste dazu entschlossen haben, auf Sperrungen weitgehend zu verzichten, wird die Gesamtbaumaßnahme noch mehrere Jahre dauern“, erklärt die BVG-Pressestelle. Die Alternative wäre eine ebenfalls längere Vollsperrung des Bahnhofs mit Verkürzung der U9.
Mit der Sanierung des Bahnhofs Rathaus Steglitz wurde bereits 2015 begonnen. Im vergangenen Jahr startete dann die Grundsanierung des Bahnhofs, um diesen barrierefrei zu machen.
Der Treppenbau soll in diesem Jahr nun abgeschlossen werden. Wann genau, geht aus dem Schreiben nicht hervor.
Die Grundsanierung des Bahnhofs wird fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht die Schadstoffsanierung im Bahnsteigbereich sowie die Sanierung der Vorhalle. Einschränkungen für den U-Bahnbetrieb soll es jedoch nicht geben. Dafür werde vorrangig in den nächtlichen Betriebspausen gearbeitet. So dauert es zwar länger, dafür können aber der Bahnhof geöffnet und der U-Bahnbetrieb aufrechterhalten bleiben. Je nach Bauphase kann es aber sein, dass einzelne Ausgänge zeitweilig geschlossen werden müssen.
(eb)












Im Forum Steglitz kommt der Hotdog aus der Maschine. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Im Forum Steglitz kommen jetzt heiße Würstchen im Brötchen aus einem Automaten. Auf Wunsch mit Senf, Gurke und Zwiebeln.
Es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens müssen Freunde fragwürdiger Masse im Kunstdarm, nicht mehr zu Ikea fahren, sollte der Heißhunger wieder einmal zu groß werden. Ein Ausflug in die Schloßstraße reicht aus.
Dort gibt es, zweitens, den Hotdog aus der Maschine. Im Forum Steglitz steht seit einigen Tagen „grabbzy“ des Unternehmens MeiCook. Der Roboter baut den Snack jederzeit auf Knopfdruck vollautomatisch zusammen.
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Neuheit im Shoppingcenter: Den Hotdog-Roboter kann man jederzeit bei der Arbeit beobachten. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das geht erstaunlich geräuschlos, und man kann dabei zugucken. Zuerst plumpst eine Pappschale mit Wurst und Brötchen in die nächste Fabrikationsstufe: die obere Plastikfolie wird entfernt. Dann befördert die Maschine das Schälchen in die Aufwärmzone. Nach einigen Sekunden flutscht das ganze wieder raus, und die Wurst erhält ihr Topping, welches bei der Bestellung gewünscht wurde: Senf, Ketchup, Gurke und Zwiebeln.
Die beiden Damen, die wir bei der Order beobachten durften, sind zufrieden: schmeckt gut, sagen sie, und es sei sogar richtig heiß. Mit Senf und Zwiebeln kostet die Mahlzeit 2,90 Euro.
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Auswählen und bezahlen - alles andere macht der Roboter. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Berliner Unternehmen MeiCook hat den Roboter über einen Zeitraum von rund acht Jahren entwickelt, wie das Centermanagement in einer Mitteilung erklärt. Das Team habe gemeinsam mit einer Berliner Fabrik die Technologie entwickelt und investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in das Projekt „grabbzy“. Rund 350.000 Euro davon stammen aus nicht rückzahlbaren staatlichen Fördermitteln. Die dabei entwickelten Technologien sind nach Angaben des Unternehmens patentiert. Produziert und weiterentwickelt wird in Tempelhof-Schöneberg.
Das fertige Produkt: maschinell zusammengeschraubter heißer Hund. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
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