Eigentlich war die Wiedereröffnung und Neubepflanzung des Victoriahauses im Botanischen Garten Berlin bereits für 2015 geplant. Doch erst verhinderte ein undichtes Becken die Inbetriebnahme und dann sorgten Personal- und Finanzprobleme dafür, dass das Haus geschlossen blieb. Doch jetzt ist es endlich so weit: Die Wiederbepflanzung des Victoriahauses hat begonnen. Bei einem Pressetermin am 8. März wurden die ersten Keimlinge gesetzt.
Nach zwölf Jahren bekommt Berlin die beliebte Riesenseerose Victoria zurück. Diese war in der Hauptstadt zuletzt 2006 zu sehen. Innerhalb weniger Monate sollen nun aus den winzigen Keimlingen die prächtigen Riesenseerosen wachsen. Die Eröffnung des dann vollständig bepflanzten Gewächshauses ist für Juni 2018 geplant. Zu dieser Zeit soll die Riesenseerose in voller Pracht stehen. Mit der Eröffnung wird eine der weltweit wichtigsten Wasserpflanzen-Sammlungen wieder öffentlich zugänglich sein. Neben der namensgebenden Riesenseerose Victoria wird das Gewächshaus mit hunderten weiteren tropischen Sumpf- und Wasserpflanzen bestückt.
Victoria gehört zu den Seerosengewächsen. Aufgrund ihrer enormen Blattgröße – bis zu zweieinhalb Meter – wird sie auch Riesenseerose genannt. Ihre Blätter sind nicht nur sehr groß, sondern auch sehr stabil. Sie können ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm tragen – ein Kleinkind könnte also ganz entspannt auf einem solchen Blatt sitzen, ohne unterzugehen.
(eb)













Die Mönchsgrasmücke. | Foto: Stefanie Ulrich[/caption]
Platzmangel, Sparmaßnahmen, Bauverzögerung: Der Schulausschuss besprach Themen der nächsten Legislatur. Kritik an der von den Grünen so kurz vor den Wahlen beantragten Sondersitzung kommt von der CDU – eine Retourkutsche ist am Montagnachmittag angesetzt: Im Verkehrsausschuss muss sich Stadtrat Urban Aykal (Grüne) scharf formulierten Besprechungspunkten stellen.
Gut Ding will Weile haben. Im Bezug auf die Bezirksverordnetenversammlung bedeutet das in diesen Zeiten: Zwischen der Sommerpause und der Wahl zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksparlamenten am 20. September finden keine Sitzungen statt. Mit der Entspanntheit von „Keine Termine und leicht einen sitzen“ hat das wenig zu tun, schließlich läuft der Kampf um die Wählerstimmen auf Hochtouren.
Da sehen es die Parteien nicht gerne, wenn einer die Regeln bricht. Den Vorwurf, mit der Beantragung einer