Zu einer Bürgerversammlung mit Podiumsdiskussion zum Thema „kundenfreundlicherer Zweitzugang zum S-Bahnhof Zehlendorf“ lädt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Steglitz-Zehlendorf für Mittwoch, 2. Juli, ein.
Im Zuge der Sanierung der S-Bahn-Brücke über den Teltower Damm wollen die Deutsche Bahn und die Senatsverwaltung einen zweiten S-Bahn-Zugang unter der Bahnbrücke schaffen. Die Grünen hingegen favorisieren einen Zugang auf dem Platz vor dem ehemaligen ehemaligen „Kaiserlichen Post“ an der Martin-Buber-Straße.
Auf dem Podium sitzen werden neben der Grünen-Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto, die die Moderation übernimmt, Reinhard Crome, Grüner Fachplaner, der in das Thema einführen wird, Axel Schwipps, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Patrick Malter, Leiter des Bahnhofsmanagements Berlin der Deutsche Bahn AG, Sabine Lappe, Amtsleiterin Stadtentwicklung im Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Stefan Gelbhaar, Verkehrspolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus, sowie Bernd Steinhoff, Verkehrspolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen in Steglitz-Zehlendorf.
Neben den Beiträgen der Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind auch Zuschauer eingeladen mitzudiskutieren. Die Diskussionrunde begint um 18 Uhr im Bali-Kino, Teltower Damm 33.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner