Am 12. Dezember gehen die Christmas Biker wieder auf Tour. In Weihnachtskostüme gewandet und auf geschmückten Motorrädern gehen die Männer und Frauen auf Tour. Gestartet wird die Spendentour wie immer am Steglitzer Damm, von dort aus geht es im Korso zunächst zur Wohnungslosentagesstätte des Unionhilfswerh in Tempelhof-Schöneberg. Sie ist Anlaufstelle und Treffpunkt für wohnungslose und von Armut betroffene Menschen ohne feste soziale Anbindungen. Dort können sie zur Ruhe kommen, etwas Warmes essen und trinken und Hilfen in akuten Notlagen erhalten.
Von dort aus machen sich die Christmas-Biker auf zum Kinderbauernhof UFA-Fabrik. Mit seinen rund 1.600 Quadratmetern, etwa 40 Tieren, einem Spielplatz, Reitweg und Biotop ist es Anlaufstelle für etwa 25 Stammkindern und bis zu 60 Kinder täglich. Platztechnisch und personell kommt der Kinderbauernhof an seine Grenzen. Da die öffentliche Förderung nicht ausreichend ist, sind Spenden und Eigenmittel durch Fütterungsführungen und Ponyreiten ein wesentlicher Bestandteil ihres Überlebens.
Erstmals werden die Motorradfahrer auch noch eine dritte Institution anfahren: die Mappi-Station vom Verein Menschen helfen Menschen in und um Berlin e.V. Dort erhalten Kinder von Geringverdienenden und aus Bedarfsgemeinschaften Schulmaterialien wie Hefte, Ordner, Stifte, Malblöcke, Anspitzer, Kalender und weiteres. Das Kind erhält einen Abholerausweis mit Lichtbild, mit dem es selbst Schulmaterial abholen kann.
Letzte Station wird das Schloss Charlottenburg sein, wo die Biker einen Stopp einlegen und mit einer Rede auf die Notwendigkeit und den Sinn der Christmas-Biketour aufmerksam machen. Abschließend geht es zur Abschlussparty ins „Haus der Jugend Albert Schweitzer“. Alle Christmas-Biker und deren Sozius haben freien Eintritt, ansonsten kostet er sieben Euro an der Abendkasse beziehungsweise fünf Euro im Vorverkauf. Der gesamte Reinerlös der Party kommt Obdachlosen und Bedürftigen zugute.













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: