Sie gießen, schneiden, harken und mähen. Ehrenamtliche Grünpflegepaten sind im Bezirk Steglitz-Zehlendorf aktiv und sorgen dafür, dass die Grünflächen auch weiterhin so schön bleiben. Dafür bedankte sich Bezirksstadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) am Dienstag bei ihnen und hatte sie ins Gutshaus Steglitz eingeladen.
„Mit dieser Einladung möchten wir den Ehrenamtlichen Anerkennung aussprechen für ihre vorbildliche, dem Gemeinwohl dienende Leistung“, sagte die Bezirksstadträtin.
Die finanziellen und personellen Einbußen der letzten Jahre, gerade im Straßen- und Grünflächenamt, hätten zu einer inzwischen deutlich spürbaren, abnehmenden Pflegeintensität geführt. Zunehmende Beschwerden seien die Folge, aber auch Bereitschaft, sich einzubringen. Wie dieses sich „Einbringen“ aussehen kann, wird gemeinsam mit dem Amt besprochen.
Hilfreich sei es beispielsweise, wenn der junge Straßenbaum in einer Trockenperiode regelmäßig gegossen oder die Baumscheibe wildkrautfrei gehalten wird, das Straßenbegleitgrün vor der Haustür selber gemäht wird oder auf dem Spielplatz Scherben eingesammelt werden. „Angesichts langer Wege unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist hier wegen der Präsenz und Wohnortnähe unserer Patinnen und Paten viel gewonnen. Ich hoffe, dass diese Art der Patenschaft im öffentlichen Grün bekannter wird! Unsere bestehenden Patenschaften zeigen gute Beispiele auf!“
Neben Interessengemeinschaften und Nachbarschaftsinitiativen gibt es auch viele einzelne „Kümmerer“ im Bezirk.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: