
An der Celsiusstraße informierten die twsd, die Vonovia und ihre lokalen Unterstützer über das geplante Café. Foto: Lackermann
Am Montag feierte das twsd. (Trägerwerk Soziale Dienste in Berlin und Brandenburg) mit Senioren und vielen weiteren Unterstützern den Baubeginn des sozialen Beratungszentrums „Café ANDERS Celsius“ in Lichterfelde.
Gemeinsam kochen, backen, Keramik herstellen, Bilder malen, fotografieren und vieles mehr – all das soll zukünftig im Café ANDERS Celsius an der Celsiusstraße 13 in Lichterfelde stattfinden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Deutsche Hilfswerk, sowie die Vonovia fördern eine Begegnungsstätte für die Anwohner des Seniorenwohnhaus, insbesondere für die hilfe- und pflegebedürftigen. Beim Umbau wollen die Projektleiter vor allem auf die Interessen und Wünsche der Senioren eingehen und sie mitbestimmen lassen, so Silvia Schmidt, Geschäftsführerin des twsd. Somit wird es neben der Errichtung eines Gemeinschaftsraums auch altersgerechte Toiletten, Therapieräume und eine Außenterrasse geben.
Im ehemaligen Café gab es zu wenig Angebote, da nicht genügend Unterstützung von außen kam. „Ohne die Unterstützung unserer Förderer hätten wir nicht die Möglichkeit, das Café neu zu errichten“, bestätigt Schmidt. Da nun auch die Hausmeisterwohnung im Erdgeschoss leer geworden ist, können diese Räumlichkeiten ebenfalls genutzt werden. Ab Dezember soll das Café täglich geöffnet sein, damit die Anwohner und ihre Angehörigen den Ort für Geselligkeit und gemeinsame Mahlzeiten nutzen können.
Dr. Ute Finckh-Krämer (MdB) setzte sich aktiv für die Umsetzung des Projekts ein und fördert das Programm mit den entsprechenden Mitteln. Auch Isabel Miels, Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf, und Deno Hartwig, Kandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus, setzen sich für die Senioren in ihrem Kiez ein. „Nach dem Motto: Daheim statt allein versuchen wir ältere Menschen zu unterstützen, aktiv am Leben teilzunehmen. Das Café bietet ihnen eine Begegnungsstätte, um Freude am Leben zu empfinden“, so Hartwig.
Die Immobiliengesellschaft Vonovia, ein Partner der twsd., spendet die Räumlichkeiten und beteiligt sich ebenfalls an der Mitgestaltung. „Da die Vonovia auch ein Seniorenprojekt in Wedding unterstützt, versuchten wir, mit Mitteln des Bundesministeriums, auch ein Bauprojekt in Lichterfelde umzusetzen.“, berichtet Heiko Gustavs, assistierender Geschäftsführer des twsd.
Noch sind die Räumlichkeiten leer, doch mit Kaffee, Kuchen und leiser Musik versuchte Schmidt die Anwohner einzustimmen. Noch vor Weihnachten wird das Café fertig sein. „Ich freue mich schon auf die gemeinsame Weihnachtsfeier!“, sagt Schmidt.
(MaLa)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner