
Bezirksstadträtin Cerstin Richter-Kotowski (links) sowie Verteter des Senats und der Schulverwaltung eröffneten gemeinsam mit den Grundschülern die inklusive Waldklasse. Foto: Julia Schönfelder
Am Mittwoch eröffnete in Wannsee die erste inklusive Waldklasse der Conrad-Schule und der NaturKulturGut Jägerhof gGmbh.
Mit Beginn dieses Schuljahres hat sich die Grundschule in Wannsee gemeinsam mit der NaturKulturGut Jägerhof gGmbH auf einen spannenden Weg zu einem Schulversuch “Inklusive Waldklassen” gemacht. 26 Schulkinder, mit und ohne Handicap, lernen vom ersten bis dritten Jahrgang altersübergreifend mit- und voneinander. Dabei arbeitet die Klasse den Großteil ihrer Zeit im Wald und hat als Ausgangspunkt einen Klassenraum im Jägerhof im Volkspark Glienicke. Sogar zwei neue Fächer wurden eigens für dieses Zukunftsprojekt entwickelt. Im Fach “Kultur und Lebenskompetenz” sollen die Kinder auf das praktische Leben vorbereitet werden und sich selbstwirksam als Akteure ihrer Lebenswelt erleben. Und im Fach “Natürliche Lebensräume” dreht sich alles um Wald, Park, Wasser, Garten und Stadt. Ein Übergang von der Waldklasse JüL 1-3 in eine Waldklasse JüL 4-6 ist für das Schuljahr 2017/18 am gleichen Standort geplant.
Das Projekt ist eine Kooperation der Wannseer Conrad-Schule, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, des Bezirks Steglitz-Zehlendorf als Schulträger und des freien gemeinnützigen Jugendhilfeträgers NaturKulturGut Jägerhof.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner