
Bei sonnigem Wetter unterhielten Kinder mit ihren Aufführungen die Besucher des Aktionstages. Foto: Bavandi
Auf zum Fest im Gemeindepark: Der Kinder- und Jugendaktionstag in Lankwitz fand am Sonnabend bereits zum vierten Male statt. Und auch in diesem Jahr herrschte bei dem von Outreach-Mobile Jugendarbeit initiierten Projekt großer Andrang.
„Es ist toll, so viel los hier, ein Lankwitzer Fest“, freute sich Stefan vom Scheidt, Fest-Organisator und mit Anja Conrad und Dennis Riechmann festes Mitglied im Outreach-Mobile Jugendarbeit-Team Steglitz-Zehlendorf. Es war der 4. Kinder- und Jugendaktionstag, der von Outreach-Mobile Jugendarbeit Steglitz-Zehlendorf gemeinsam mit weiteren Trägern und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit in Lankwitz am Sonnabend veranstaltet worden ist.
Mitten und rund um den Gemeindepark in Lankwitz gab es jede Menge Outdoor-Angebote und Mit-Mach-Aktionen wie einen Kletterturm, eine Hüpfburg für die Kleinen, einen Stand zum Bogenschießen, StreetSoccer, ein Kickerturnier, Bastelangebote und Bewegungsspiele wie Sackhüpfen oder einen Kartoffel-Weitwurf. Kinder und Jugendliche waren zum Mitmachen eingeladen, um die vielen verschiedenen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung kennen zu lernen und dabei die ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Dieses Angebot wurde von den jungen Besuchern sehr gerne angenommen.
Der Kinder- und Jugendaktionstag bietet die Möglichkeit, die Angebote der verschiedenen Einrichtungen und Treffpunkte im Stadtteil Lankwitz, aber auch die Kinder- und Jugendarbeit mit ihren Angeboten kennen zu lernen. Es ist ein Fest für Kinder und Jugendliche von Kindern und Jugendlichen. Der Aktionstag fördert die Beteiligung bei der Organisation als auch am Tag selbst.
Auf der Bühne inmitten des Festgeschehens wurden Hip Hop-, Street Dance- oder Breakdance-Aufführungen von Kindern und Jugendlichen gezeigt. Es wurde vorgeführt, wie man sich bei einem Angriff selbst verteidigen kann. Für die Kleinen gab es die Möglichkeit, geschminkt zu werden oder sich Henna-Tattos anfertigen zu lassen. An den Mit-Mach-Ständen von Lankwitzer Jugendhilfeträgern wurde gebastelt, Schlagzeug unterrichtet und gespielt, an der Meter hohen Kletterwand konnte das große Fest für Lankwitz von oben beobachtet werden, und im „Orientexpress“, einem mit vielen Teppichen ausgelegten Beduinenzelt, nahm man Platz und erlangte Einblicke in die Welt Arabiens und die arabische Kalligrafie.
„Heute ohne Alkohol“ galt auch in diesem Jahr für das ganze Festareal, der Kinder- und Jugendaktionstag war eine alkoholfreie Zone. Am späten Nachmittag gab es jazzigen Rock von den Mitgliedern der Band „My Name is Walker“ Jewgeni Lubomirski (Vokal/Gitarre) und Asil Epik (Schlagzeug).
Outreach-Mobile Jugendarbeit Berlin wird von der Gesellschaft für sozial kulturelle Arbeit getragen. Der Verein unterbreitet in elf Berliner Stadtbezirken, in 28 verschiedenen Sozialräumen, Angebote für diejenigen Jugendlichen, die von der klassischen Jugendarbeit nicht erreicht werden. Das Team Steglitz-Zehlendorf besteht aus Stefan vom Scheidt, Anja Conrad und Dennis Reichmann. Weitere Informationen unter www.outreach-bunker.de.
(MiBa)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: