Erfolgreiche Fertigstellung von vier Containeranlagen

Erfolgreiche Fertigstellung von vier Containeranlagen

Giesensdorfer-Grundschule (Bild: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf)

Nach knapp zwei Jahren verfügen nun vier Grundschulen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf über neue hochwertige Containeranlagen.

Im November 2018 mussten auf Grund statischer Probleme an sechs Grundschulstandorten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf sogenannte MUR-Gebäude zunächst gesperrt und dann abgerissen werden. Diese Mobilen Unterrichtsräume (MUR) waren Anfang der 1970ger Jahre errichtet worden, um die sogenannten Babyboomer aufzunehmen, sie waren für 15 und nicht für 50 Jahre konzipiert worden.

Um die weggefallenen Räume zu ersetzen, waren Ersatzlösungen dringend erforderlich. In Abstimmung mit der Senatsverwaltung entschloss sich der Bezirk, die erforderlichen Raumkapazitäten mittels Containeranlagen kurzfristig zu schaffen. Diese vier Containeranlagen wurden aus sogenannten SIWA-Mitteln des Landes Berlin finanziert (SIWA ist das Sondervermögen Infrastruktur der wachsenden Stadt).

Bereits im April 2020 wurde die Containeranlage als Erweiterung der Grundschule am Königsgraben eingeweiht. Die zweigeschossige Anlage beherbergt auf ca. 700 m² Ersatzräume für ca. 200 Schülerinnen und Schüler. Im Einzelnen handelt es sich um acht Klassenräume, einen Lehrerraum, vier Garderobenräume, fünf  WC´s, ein barrierefreies WC und zwei Technikräume. Die Kosten beliefen sich auf ca. 2,5 Mio Euro.
Anfang September 2020 wurde der Container-Neubau auf dem Gelände der Käthe-Kruse-Grundschule übergeben. Auch hier handelt es sich um eine zweigeschossige Anlage, die auf 700 m² ebenfalls für 200 Schülerinnen und Schüler, acht Horträume, einen Erzieherraum, zwei WC´s, ein barrierefreies WC und ein Technikraum bereitstellt. Die Kosten für diese Anlage belaufen sich auf ca. 1.625 Mio Euro.
Ende September 2020 folgte die Fertigstellen des Container-Neubaus an der Mercator-Grundschule. Die Fertigstellung dieser eingeschossigen Anlage bietet auf 450 m² für ca. 100 Schülerinnen und Schüler vier Horträume, einen Erzieherraum mit Küche, zwei Garderoben, zwei WC´s, ein barrierefreies WC sowie zwei Technikräume. Diese Anlage konnte für ca. 1.250 Mio Euro errichtet werden.

Gestern, am 23.11.20, wurde nun der vorerst letzte Containerneubau zur Nutzung an das Schulamt übergeben. Diese zweigeschossige Anlage an der Giesensdorfer Grundschule bietet auf ca. 700 m², acht Klassenräume, einen Erzieherraum, zwei WC´s, ein barrierefreies WC und einen Technikraum. Der Bau kostete ca. 1.4 Mio Euro.

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

 

 

 

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Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

[caption id="attachment_104236" align="aligncenter" width="622"] Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr. Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt. Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen. Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.   [caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"] Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“. Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen. Der Tietzenweg, der Teil des Berliner Radvorrangnetzes ist, ist ein Anfang. „Für diesen Bereich werden wir eine Verkehrsuntersuchung beauftragen, sobald die Baumaßnahme am Hindenburgdamm abgeschlossen ist“, so der Stadtrat. Dies solle nach Auskunft der Berliner Energie und Wärme (BEW) Ende 2027 der Fall sein. „Es geht mir darum, für Kinder und Familien in diesem Bereich mit weiteren kleinteiligen Maßnahmen die Verkehrssicherkeit und Verkehrsberuhigung zu erhöhen“, sagt Aykal. Da wäre es naheliegend, die Dürerstraße als Verbindung zwischen Drakestraße und Hindenburgdamm mit einzubeziehen – oder nicht? Auf diese Frage antwortet der Dezernent eher zurückhaltend. Die Dürerstraße sei weder Teil des Radvorrang- noch des Radergänzungsnetzes. Sie könne jedoch „im späteren Verlauf“ einbezogen werden, um die beiden Hauptverkehrsstraßen miteinander zu verbinden.

Daniela von Treuenfels

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