
So soll das neue Gemeindezentrum in der Celsiusstraße 71-73 einmal aussehen. | Visualisierung: Studio CHplus
Lichterfelde Süd: Die Evangelische Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf feiert heute Grundsteinlegung für ihr neues Gemeindezentrum in der Celsiusstraße.
Das neue Haus soll Treffpunkt für die alten und neuen Bewohner des wachsenden Stadtteils Lichterfelde Süd werden. Die Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf errichtet dieses Gebäude als Ersatz für den bisher genutzten Flachbau aus dem Jahr 1972, der abgerissen wurde. Die Fertigstellung des Gemeindezentrums ist für das Jahr 2025 vorgesehen.
„Unser Gemeindezentrum wird ein Ort der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionszugehörigkeit sein, sowohl für die unmittelbare Nachbarschaft hier in der Thermometersiedlung als auch für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner des entstehenden Stadtquartiers Neulichterfelde“, sagt Detlef Lutze, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates. „Neben diakonischen Angeboten wird das Gemeindezentrum, wie in der Vergangenheit auch, Angebote der Gemeinwesenarbeit umfassen. Zurückkehren werden unter anderem der Evangelische Jugendhilfe Verein e.V. und die Ausgabestelle von LAIB und SEELE.“
Ein Saal für rund 150 Personen ist für Gottesdienste, Konzerte oder Lesungen vorgesehen. Der offene Hof wird von einer Cafeteria und von Gruppenräumen für die Gemeinwesenarbeit umschlossen. Im Obergeschoss befinden sich weitere Räume. Erhalten bleibt das weitläufige Freigelände mit insektenfreundlichen Blumenwiesen für Feste oder Sport und Bewegung – sogar Obstgehölze und ein Küchengarten sind vorgesehen.
Gefördert und unterstützt wird der Neubau durch die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, den Evangelischen Kirchenkreis Steglitz, die Lottostiftung Berlin sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf im Rahmen des Programms „Sozialer Zusammenhalt“.
Informationen zum Projekt:
https://www.petrus-giesensdorf.de/wir/standorte/neubau-gemeindezentrum
Treuenfels/pm












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: