Fünf geführte Fahrradtouren durch den Berliner Südwesten

Fünf geführte Fahrradtouren durch den Berliner Südwesten

Fahrradfahrer im Bild: Steven Ritzer

Im letzten Jahr waren die geführten Fahrradtouren durch den Berliner Südwesten ein toller Erfolg, den die Wirtschaftsförderung Steglitz-Zehlendorf in Kooperation mit erfahren Gästeführern von Minoy Services nun fortsetzt. An fünf Terminen erhalten Gäste spannende Informationen entlang der Radrouten Südwest:

  • Wannsee-Babelsberg Route:
    8. August 2020, Westroute
  • Nikolassee Route:
    11. Juli 2020, Nordroute
    22. August 2020, Südroute
  • Dahlem Route:
    25. Juli 2020, Ostroute
    12. September 2020, Westroute

Zum Inhalt:
Entlang der Radrouten Südwest bieten in diesem Sommer erfahrene Guides von Minoy Services fünf geführte Touren an. Jede Tour dauert etwa 2,5 Stunden; Sie erleben Geschichte, Architektur, Natur und ein UNESCO-Welterbe hautnah. Jede der Radrouten Südwest ist für die Führungen in zwei Teilstrecken geteilt, sodass ausreichend Zeit für den Inhalt gegeben ist.

Entlang der Dahlem Route führt Sie Minoy Services durch ein reizvolles und abwechslungsreiches Gebiet mit spannenden Museen, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. Aber auch außergewöhnliche Architektur und denkmalgeschützte Parkanlagen sind ebenso zu sehen wie Orte historischer Ereignisse:
Auf der Ostroute besichtigen Sie die Waldsiedlung, den Campus der Freien Universität, den Botanischen Garten, die Domäne Dahlem, einen Bauernhof in der Stadt sowie private und öffentliche Gebäude bekannter Architekten.
Die Westroute führt Sie entlang des Grunewaldes zur Krummen Lanke und zum Schlachtensee. Über den Mexikoplatz geht es anschließend zum Fischtalpark und zur Versuchssiedlung Fischtalgrund, die als Gegenstück zur Waldsiedlung Onkel Tom gebaut wurde.

Auf der Nikolassee Route erhalten Sie Informationen zu den Landhauskolonien sowie dem ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Bravo und lernen den Grunewald sowie die Insel Schwanenwerder kennen:
Die Nordroute führt entlang der für Militärs errichteten Siedlung am Schlachtensee, in der später Willy Brandt wohnte und zur „Spinnerbrücke“. Ab hier geht es in den Wald bis zum Großen Fenster und weiter auf die Insel Schwanenwerder, die sowohl in der Vergangenheit als auch heute zahlreiche prominente Persönlichkeiten zu ihren Bewohnenden zählte. Aber auch Berlins Lido steht auf dem Programm.
Der namensgebende See des Ortsteils wird bei der Südroute besucht. Vorbei an der Villenkolonie Wannsee geht es in den Düppeler Forst mit der Schießanlage und auf den Spuren der Berliner Mauer zum ehem. Checkpoint Bravo. Entlang des Waldfriedhofs Zehlendorf, mit Grabstätten vieler berühmter Persönlichkeiten, und des Museumsdorfes Düppel führt die Route zu Berlins schönstem S-Bahnhof und durch die interessanten Landhauskolonien.

Mitten ins UNESCO-Welterbe geleitet Sie die Wannsee-Babelsberg Route. Hier sehen Sie Schlösser und Parks, die Glienicker Brücke, die Villenkolonie Babelsberg/Griebnitzsee und das alte Dorf Stolpe:
Auf der Westroute geht es durch das Dorf Stolpe und den Wald zur Pfaueninsel, anschließend über Moorlake zur Glienicker Brücke. Von hier ist es ein Katzensprung zum Glienicker Schloss-Ensemble mit Blick auf Schloss Babelsberg. Im Anschluss führt die Route zur Villenkolonie am Griebnitzsee. Hier wohnten nicht nur Wohlhabende, sondern während der Potsdamer Konferenz auch die führenden Politiker der Alliierten.

Die aktuellen Hygienevorschriften werden selbstverständlich umgesetzt (Desinfektionsspray, Mund-Nase-Maske).

Anmeldung (wegen begrenzter Teilnehmendenzahl erforderlich) unter: http://www.minoy.de/;
E-Mail
Informationstelefon: 030/75479517

Die geführte Fahrradtour kostet 17,00 Euro pro Person (mit eigenem Fahrrad).
Gruppenanmeldungen zu Sonderterminen nach Absprache möglich.

(minoy services offeriert seit mehr als 20 Jahren qualitativ hochwertige Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themenbereichen in Steglitz-Zehlendorf, Berlin und Umgebung. Die Angebote richten sich sowohl an Einzelinteressierte als auch an Gruppen (Familien, Vereine, Verbände, Betriebe, Reiseveranstalter etc.). Neben geführten Fahrradtouren/Radwanderungen gibt es auch Stadtführungen, Stadtrundfahrten, Vorträge, Lesungen, freigesprochene Erzählungen u. v. a. mehr.)

Veranstalter: minoy services in Kooperation mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin, Wirtschaftsförderung,
Kirchstraße 1/3, 14160 Berlin
Tel.: 030/90299-5257
E-Mail: Wirtschaftsfoerderung@Steglitz-Zehlendorf.de
Facebook und Instagram: @RadroutenSuedwest

 

(BA Steglitz-Zehlendorf)

 

 

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Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

[caption id="attachment_104236" align="aligncenter" width="622"] Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr. Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt. Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen. Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.   [caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"] Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]   In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“. Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen. Der Tietzenweg, der Teil des Berliner Radvorrangnetzes ist, ist ein Anfang. „Für diesen Bereich werden wir eine Verkehrsuntersuchung beauftragen, sobald die Baumaßnahme am Hindenburgdamm abgeschlossen ist“, so der Stadtrat. Dies solle nach Auskunft der Berliner Energie und Wärme (BEW) Ende 2027 der Fall sein. „Es geht mir darum, für Kinder und Familien in diesem Bereich mit weiteren kleinteiligen Maßnahmen die Verkehrssicherkeit und Verkehrsberuhigung zu erhöhen“, sagt Aykal. Da wäre es naheliegend, die Dürerstraße als Verbindung zwischen Drakestraße und Hindenburgdamm mit einzubeziehen – oder nicht? Auf diese Frage antwortet der Dezernent eher zurückhaltend. Die Dürerstraße sei weder Teil des Radvorrang- noch des Radergänzungsnetzes. Sie könne jedoch „im späteren Verlauf“ einbezogen werden, um die beiden Hauptverkehrsstraßen miteinander zu verbinden.

Daniela von Treuenfels

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