
Bild von Sergio Pavlishko auf Pixabay
Der neu errichtete Spielplatz auf der Fläche an der Stewardstraße, Ecke Am Waldfriedhof wird am Mittwoch, den 22.7.2020, um 10 Uhr, von Bezirksstadträtin Maren Schellenberg eröffnet.
Der Spielplatz steht unter dem Motto „Wüstenoase“ und bietet auf ca. 1.300 m² Spielangebote für jede Altersgruppe.
In der zentralen Sandfläche kann geklettert, gewippt, gerutscht und geschaukelt werden. Die Kleinsten können unter Palmen buddeln. Die Hängematte lädt zum Entspannen ein.
Auf dem Trampolin und dem Drehring Supernova‘ können Gleichgewicht und Geschicklichkeit trainiert werden. Durch den Fallschutzbereich aus Kunststoff sind beide Geräte barrierefrei zugänglich.
Ergänzt wird das Spielangebot durch zwei Tischtennisplatten.
Sowohl auf der kleinen Wiese als auch an der Sandfläche sind Sitzmöglichkeiten für die Besucherinnen und Besucher aufgestellt.
Die Umgestaltung des Spielplatzes wurde seit Mai 2019 mit den Auszubildenden im Garten- und Landschaftsbau des Bezirks durchgeführt.
An der Gestaltung des Spielplatzes beteiligten sich Kinder und Jugendliche aus der JFEMarschallstraße unter Mitwirkung des Kinder- und Jugendbüros KiJuB sowie Anwohnerinnen und Anwohner aus der Umgebung. Die Ideen aus der Beteiligung wurden zu einem Gestaltungs- und Bewegungskonzept umgesetzt.
Die Bauleitung hatte der Fachbereich Grünflächen als Eigentümer der Fläche. Die Bausumme betrug 150.000 €.
Der Neubau des Spielplatzes war notwendig, um die Versorgung des Gebietes mit Spielflächen für Kinder und Jugendliche zu verbessern.
(BA Steglitz-Zehlendorf)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
[caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"]
Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner