Der Hochschullehrer des Jahres unterrichtet an der Freien Universität Berlin. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) zeichnete den Informatiker Professor Dr. Raúl Rojas mit dem Titel aus.
Der Präsident des DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen, würdigte den Inhaber der Professur für Intelligente Systeme und Robotik als „Koryphäe, die Forschung und Lehre vorbildlich miteinander verbindet“. In Rojas‘ Robotik-Projekten würden Studierenden die Fachgrundlagen in Vorlesungen und Seminaren vermittelt, ehe sie anschließend in Projektarbeit die Hard- und Software der Roboter selbst entwickeln könnten. Damit verschränke Raúl Rojas Forschung und Lehre „in vorbildlicher Weise“ und trage dazu bei, junge Menschen für technische Berufe zu begeistern.
Bekanntheit erlangte Rojas insbesondere durch die internationalen Erfolge, die seine Forscherteams bei den Fußballweltmeisterschaften der Roboter mit den FU-Fighters und den FUmanoids errangen, wie der DHV hervorhob. Ferner hieß es, für Aufmerksamkeit hätten auch die autonomen Fahrzeuge gesorgt, die studentische Forscherteams der Freien Universität unter seiner Ägide seit 2006 entwickeln. Das autonome Fahrzeug der Freien Universität Berlin hat eine Straßenzulassung für den Stadtverkehr sowie für die Autobahnen und fährt unter der Aufsicht der Wissenschaftler dort regelmäßig.
Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird Raúl Rojas am 23. März 2015 im Rahmen der siebten „Gala der Deutschen Wissenschaft“ in Mainz verliehen.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
[caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"]
Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner