Mit einer Präsentation aktueller Cartoons des US-amerikanischen Zeichners Keith Knight wird am 25. November die erweiterte Comicsammlung des John-F.-Kennedy-Instituts eröffnet. Foto: privat

Mit einer Präsentation aktueller Cartoons des populären US-amerikanischen Zeichners Keith Knight wird am 25. November,  die stark erweiterte Comicsammlung des John-F.-Kennedy-Instituts (JFKI) der Freien Universität Berlin, Lansstraße 7-9,  eröffnet.

In der Powerpoint-Slide-Show „They Shoot Black People, Don’t They?“ („Sie schießen auf schwarze Menschen, nicht wahr?“) thematisieren zeitgenössische Cartoons die Sicht des Künstlers Keith Knight unter anderem auf die Militarisierung der US-Polizei und deren brutales Vorgehen gegen Angehörige von Minderheitengruppen. Seine humorvollen und satirischen Arbeiten sollen einen konstruktiven Dialog in der Bevölkerung fördern. Knights Cartoons erscheinen in Publikationen wie der Washington Post, dem San Francisco Chronicle oder dem MAD Magazine.

Die Erweiterung des Grundbestands an US-amerikanischen Graphic Novels sowie an Sammlungen aktueller und historischer Comics wurde durch den renommierten Nordamerikawissenschaftlers Frank Kelleter ermöglicht. Der Katalog wird laufend erweitert: Dank einer Kooperation mit der Comic Arts Collection an der Michigan State University werden in der Bibliothek des JFKI als einziger wissenschaftlicher Bibliothek Deutschlands systematisch US-amerikanische Comics in Heftform gesammelt.

Ein Großteil der Sammlung ist im Freihandbereich der Bibliothek aufgestellt und kann zu den üblichen Konditionen ausgeliehen werden. Die Comic-Hefte sind im geschlossenen Magazin untergebracht und können im Lesesaal eingesehen werden.

Die Eröffnung der Comicsammlung findet von 14 bis 16 Uhr statt und ist öffentlich, der Eintritt frei.

 

(sn)