
Foto: Livinskiy
In den vergangenen 12 Monaten sind in Steglitz-Zehlendorf 270 Menschen einsam verstorben. Ihnen soll am 22. November gedacht werden.
Jedes Jahr sterben Menschen, die amtlich bestattet werden müssen, weil für sie keine Angehörigen ermittelt werden können oder diese die Verantwortung für die Beisetzung ablehnen. In einem solchen Fall wird die Beisetzung durch das Bezirksamt veranlasst.
Am 22. November richten im Auftrag der BVV das Gesundheitsamt und das Diakonische Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf, unter Einbindung der verschiedenen Glaubensgemeinschaften und des Humanistischen Verbandes, eine Gedenkfeier für die einsam Verstorbenen aus.
Während der Trauerfeier werden die Namen der Verstorbenen verlesen, auch von Vertretern weiterer Religionen und Institutionen: der Imam der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee Mohamed El-Kateb, aber auch nicht konfessionelle Akteure wie Markus Schönbauer, Geschäftsführer des Mittelhof e. V. und Nina Rotner, der Referentin für humanistische Feierkultur des Humanistischen Verbandes.
Jeder und jede ist eingeladen, sich dem Gedenken anzuschließen und eine Blume oder persönliche Gegenstände auf den Stufen zum Altarraum abzulegen.
Gedenkfeier für in Einsamkeit Verstorbene
am Samstag den 22.11. um 16:30 Uhr
in der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz, Gallwitzallee 4-6, 12249 Berlin
pm/dt












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: