
Foto: Livinskiy
In den vergangenen 12 Monaten sind in Steglitz-Zehlendorf 270 Menschen einsam verstorben. Ihnen soll am 22. November gedacht werden.
Jedes Jahr sterben Menschen, die amtlich bestattet werden müssen, weil für sie keine Angehörigen ermittelt werden können oder diese die Verantwortung für die Beisetzung ablehnen. In einem solchen Fall wird die Beisetzung durch das Bezirksamt veranlasst.
Am 22. November richten im Auftrag der BVV das Gesundheitsamt und das Diakonische Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf, unter Einbindung der verschiedenen Glaubensgemeinschaften und des Humanistischen Verbandes, eine Gedenkfeier für die einsam Verstorbenen aus.
Während der Trauerfeier werden die Namen der Verstorbenen verlesen, auch von Vertretern weiterer Religionen und Institutionen: der Imam der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee Mohamed El-Kateb, aber auch nicht konfessionelle Akteure wie Markus Schönbauer, Geschäftsführer des Mittelhof e. V. und Nina Rotner, der Referentin für humanistische Feierkultur des Humanistischen Verbandes.
Jeder und jede ist eingeladen, sich dem Gedenken anzuschließen und eine Blume oder persönliche Gegenstände auf den Stufen zum Altarraum abzulegen.
Gedenkfeier für in Einsamkeit Verstorbene
am Samstag den 22.11. um 16:30 Uhr
in der Dreifaltigkeitskirche in Lankwitz, Gallwitzallee 4-6, 12249 Berlin
pm/dt











