Wie hat sich der Verkehrsfluss auf der Schloßstraße seit den Umbaumaßnahmen geändert – um das herauszufinden, regte die SPD-Fraktion eine Verkehrszählung auf der Shoppingstraße an. Es gebe immer wieder neue Ideen, um die Einkaufsmeile umzugestalten. Um darüber entscheiden zu können, brauche es neue, verlässliche Zahlen. Jetzt sei die richtige Zeit dafür, weil sich die neuen Strukturen eingeschleift hätten, erklärte Norbert Buchta (SPD) im Ausschuss für Verkehr und Ordnung den Antrag. Dafür fand er Unterstützung von den Piraten.
Deutliche Worte fand Bernhard Steinhoff (Grüne) für den SPD-Antrag. Er sei „rausgeschmissenes Geld“ zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Wichtige Maßnahmen seien noch nicht umgesetzt, wie Linksabbieger-Spuren in Richtung Autobahn in Tempelhof-Schöneberg, die die Schloßstraße entlasten würden, oder die Extra-Schaltung für die Busse, wie der Bürgerdeputierte Martin Lutz ergänzte. „Wir eruieren einen Zustand, der nicht realistisch ist“, wenn man dies nicht abwartet, fand Lutz. Wenn die SPD ihren Antrag nicht dahingehend ändern würde, dass eine Zählung erst stattfinden soll, wenn auch diese Maßnahmen umgesetzt sind, würde man nicht zustimmen, machte Steinhoff deutlich.
David Eckel (CDU) machte sich vor allem Sorgen um die Finanzierung, Bezirksstadtrat Norbert Schmidt (CDU) erklärte dazu, dass der Bezirk eine solche Zählung „nicht mit eigenen Bordmitteln“ leisten könnte, weder finanziell noch personell. Deshalb verwies Buchta auf die Verkehrslenkung Berlin, die regelmäßig Verkehrszählung vornimmt.
Der Antrag wurde zunächst vertagt, ebenso wie der für ein neues, umfassendes Verkehrskonzept für die Schloßstraße. Dafür braucht man die Zahlen einer Verkehrszählung.
(go)













Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos:
„Rausgeschmissenes Geld“. Und das ausgerechnet von Herrn Steinhoff (Grüne), der seit Jahren das Geld mit offenen Händen für unsinnige Dinge fordert. Erinnert sei hier nur an die Anschaffung eines „Messfahrrades“, das dazu dienen soll, „Unebenheiten“ auf Radwegen zu messen. Dabei ist die marode Infrastruktur des Bezirks (Straßen, Geh- und Radwege, Schulen, Sporthallen) für jedemann sichtbar, man sollte meinen, auch für viele der ansonsten mit Blindheit geschlagenen Grünen.