Foto: bernhard_pixler / pixelio.de
Wie sieht eine perfekte Schule aus? Wie sollte die Kommunikationskultur an so einer Schule aussehen, um das Miteinander zwischen den Schülern zu stärken? Mit genau diesen Fragen beschäftigen sich zurzeit Eltern, Lehrer und vor allem die Schüler am Willi-Graf-Gymnasium. Unter dem Motto „Wir am Willi!“ finden dort vom 19. bis zum 22. Dezember Interaktionstage statt.
Bei den Interaktionstagen handelt es sich um eine Veranstaltung, die von den Schülern selbst initiiert und seit Oktober 2015 geplant wurde. Auch organisatorisch wird sie von ihnen getragen und durchgeführt. Hierfür haben sich etwa 60 Schüler in ihrer Freizeit zu Teamern ausbilden lassen. Mit diesem Projekt möchten die Schüler ihrer Vision einer perfekten Schule Ausdruck verleihen. Unterstützt werden sie dabei von ihren Lehrern, dem Elternverein sowie dem gemeinnützigen Bildungsinstitut „mehr als lernen“.
Die Schüler wollen ihre Schule noch mehr als Lebens- und Gestaltungsraum erleben. Hierfür sammeln sie Ideen, entwerfen Utopien und prüfen Optionen für deren Umsetzung in der Praxis. All dies soll unter Mitwirkung aller am Schulleben Beteiligten geschehen. Während des viertägigen Projektes erarbeiten altersgemischte Gruppen von der 7. bis zur 12. Klasse, Lehrer und Eltern gleichberechtigt im Rahmen einer Zukunftswerkstatt kreative Visionen.
Im Anschluss daran werden die Ergebnisse der Projektwoche am Donnerstag, den 22. Dezember ab 14 Uhr im Willi-Graf-Gymnasium am Ostpreußendamm 166 ausgestellt. Alle Interessierten sind eingeladen, an der Diskussion der Ergebnisse teilzunehmen.
(sn)












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
Wie sicher fühlt sich Radfahren an? Sind die Radwege breit genug und in einem guten Zustand? Wie häufig wird das Fahrrad genutzt? Die Online-Befragung zum ADFC-Fahrradklima-Test besteht aus 27 Fragen, dauert rund zehn Minuten und läuft bis zum 30. November 2026.
Infos zum ADFC Fahrrad Klima Test: