
Haus am Waldsee © Haus am Waldsee, Foto: Bernhard Ludewig
Kunstwerke: Michael Sailstorfer, Wohnen mit Verkehrsanbindung (Großkatzbach), 2001 (links) und Tony Cragg, Outspan, 2008 (rechts)
Zehn Galerien und Sammlungen aus Steglitz-Zehlendorf haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Ziel ist, gesamtstädtisch und überregional mehr Aufmerksamkeit für die Ausstellungshäuser „jenseits von Mitte“ zu erreichen. Gemeinsam mit dem Kulturamt haben sie einen Flyer „natürlich Kultur. Berlins Grüner Museumsbezirk“ herausgebracht, der ab sofort in allen beteiligten Einrichtungen ausliegt. Außerdem ist der Flyer unter www.kultur-steglitz-zehlendorf.de verfügbar.
In Steglitz-Zehlendorf befinden sich zahlreiche Museen und Ausstellungshäuser, die in eine attraktive Natur- und Kulturlandschaft eingebettet sind. Der „grüne“ Bezirk bietet Freizeit und Bildung, Geschichte, Erholung und kreative Inspiration wie kaum ein anderer Standort in der Stadt. Hier finden sich unterschiedlichste Institutionen, die von alter bis moderner Kunst, von Natur- bis Kulturgeschichte viel Sehenswertes zeigen.
Die Einrichtungen, die sich nun zusammengeschlossen haben, sind Museen und Ausstellungshäuser, die sich einer gemeinsamen Idee verpflichtet haben: der Verbindung zwischen Kultur und Natur. Mit dabei sind das Alliierten Museum, der Botanische Garten, die Domäne Dahlem, das Haus am Waldsee, das Kunsthaus Dahlem, die Liebermann-Villa, das Museum Europäischer Kulturen, das Museumsdorf Düppel, das Schloss Glienicke und die Schwartzsche Villa.
Unter dem Namen „Kultur im Grünen“ hat sich das Netzwerk zum Ziel gesetzt, Steglitz-Zehlendorf als grünen Museumsbezirk zu repräsentieren und den Besuchern zu zeigen, dass der Bezirk über ein sehr breites Angebot an kulturellen Attraktionen verfügt. Der Flyer, in dem sich alle zehn Häuser des Netzwerkes kurz vorstellen und auf einer Karte eingezeichnet sind, ist das erste gemeinsame Projekt.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner