
Glinda Spreen und Karen Hauser (von links) freuen sich über den Scheck, den ihnen am vergangenen Samstag Patrick und Kerstin Erler überreichten. Foto: KJRFV Zehlendorf e.V.
Seit November 2016 hatte der Edeka-Markt in der Berlepschstraße Pfandbons für den Kinder- und Jugend-, Reit- und Fahrverein Zehlendorf e.V. (KJRFV) gesammelt. 1.900 Euro kamen dabei zusammen. Die Marktinhaber steuerten weitere 300 Euro bei. Am Samstag, den 22. Juli überreichten Patrick und Kerstin Erler den symbolischen Scheck an Berlins größte Kinderreitschule.
Alles in allem waren in den neun Monaten der Aktion 4.762 Bons zusammengekommen, der höchste Pfandbon wies eine Summe über 9,65 Euro aus. „Es ist einfach toll, wie einfach und großartig Nachbarschaftshilfe mit einer guten Idee funktionieren kann.“, zieht Patrick Erler vorläufig Bilanz. Denn die Sammelaktion zugunsten der Erneuerung des KJRFV-Vereinsgeländes wird bis zum 30-jährigen Jubiläum des Vereins im kommenden Jahr weitergehen. Die beiden Vorsitzenden des KJRFV, Glinda Spreen und Karen Hauser, zeigten sich von diesem Ergebnis überrascht und gerührt: „Wir danken allen Zehlendorfer Pfandspendern und natürlich ganz besonders Herrn Erler und seinem Team. Wir hätten nie gedacht, dass wir unsere erste gemeinsame Pfandspendenaktion vor vier Jahren nochmals kräftig toppen können.“
Die Spendengelder kommen dem weiteren barrierefreien Ausbau der Anlagen zur inklusiven Vereinsarbeit zugute. „Damit geh- und sehbehinderte Kinder und Jugendliche einfacher und auch bei schlechter Witterung ihre Freizeit mit den Ponys des KJRFV gestalten können, haben wir im Sommer 2016 mit dem Umbau des Vereinsgeländes an der Stammbahn begonnen.“, erzählt Glinda Spreen. Mit den über zwei Jahre gesammelten Fördermitteln und dank der ehrenamtlichen Unterstützung der Vereinsmitglieder und ihrer Eltern seien bereits ein ebener Bodenbelag im vorderen Bereich der Koppel und erhöhte Dächer an den Unterständen neu gebaut worden. „Die nach neuesten Erkenntnissen der Pferdehaltung gestalteten Futter- und Anbinde-Plätze sind ein Gewinn für Mensch und Tier. Umso mehr freuen wir uns über die großartige Unterstützung durch unsere Nachbarn für die nächsten Etappen des Umbaus.“, so Spreen.
Über den KJRFV Zehlendorf e.V.
Der KJRFV Zehlendorf e.V. praktiziert mit seinen rund 400 Vereinsmitgliedern und über 100 Ponys und Pferden das selbstverständliche Miteinander von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung und kooperiert dazu mit verschiedenen Einrichtungen in Berlin und Brandenburg. Moderate Mitgliedsbeiträge und die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ermöglichen Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten den Zugang zum Reiten.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner