1. Oktober 2025
In dem Film geht es darum, dass Hanna Schygulla, eine der Ikonen des europäischen Kinos, selbst ein Flüchtlingskind, nach sieben Jahren vier junge Männer wieder trifft, die 2015 als unbegleitet geflüchtete Jugendliche nach Berlin gekommen sind. Mostafa, Mojtaba, Mohebi und Alireza aus Afghanistan formten damals bei Veronika Urban in der Volkhochschule aus Pappmaché Puppen, übergroß der Wächter über die Menschenrechte. Hanna Schygulla drehte darüber einen Film, „Die Unbegleiteten“ (2017).
Jetzt, sieben Jahre später, sind Hanna und Veronika Freundinnen geworden. Gemeinsam wollen sie wissen: wie sind die jungen Männer angekommen? Sie touren mit Handykamera und kleinem Team – den Filmemacher*innen Tilman König und Ulrike Werner – zu den Arbeitsplätzen der Jungs, treffen sich mit ihnen im Park, am See – immer bewegt sie die Frage: wie denken und was fühlen die jungen Männer zu aktuellen Entwicklungen, wo fühlen sie sich zugehörig.
Im Anschluss sprechen wir mit den Protagonisten und Akteur*innen aus Steglitz-Zehlendorf über den Film und über das Ankommen, Ideen, Wünsche und Herausforderungen – damals und heute.
Der Eintritt ist kostenlos und barrierefrei. Reservierungen sind nicht möglich.
Eine Veranstaltung des Integrationsbüros des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf.












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: