4. Dezember 2025
Auf die Frage nach seinem Lieblingsbuch soll Berthold Brecht geantwortet haben „Sie werden lachen. Die Bibel!“
Selbst der Atheist Brecht wusste das Buch der Bücher zu schätzen als eine unerschöpfliche Sammlung menschlicher Schicksale, von Verwicklungen, Konflikten, Verschuldung und Verzweiflung, vom Scheitern, von Katastrophen, von der Suche nach Gott und nach einer Daseinsberechtigung und vom großen Zusammenhang von allem: der Liebe.
Die Kenntnis der alten Geschichten kann uns Gegenwärtigen helfen, mit unseren Problemen umzugehen und Orientierung zu finden. Die Überlieferung des jahrtausendealten Geschehens gibt uns aber vor allem im Bewusstsein unserer tief in die Vergangenheit hineinreichenden Wurzeln eine große Kraft, die uns notwendig ist.
So erzählen Claudia Hauptmanns Bilder von Irrtümern und Verhängnissen, vom schwierigen Verhältnis zwischen Mensch und Natur, von der Bedrohung des Menschen durch den Menschen, von seinem Begehren und seiner Gier, seiner Hybris und versuchen doch gleichzeitig der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass Liebe, Vergebung und ein Einvernehmen mit der Schöpfung möglich sind. Damit knüpft sie bewusst bei den alten Bildern der Bibel und bei ihren variantenreichen Interpretationen der Kunstgeschichte an.
Ausstellungsdauer: DO 4.12.25 - MI 28.1.26
Öffnungszeiten: Mi + Sa von 10 - 13 Uhr / bei allen Kulturveranstaltungen / vor und nach Gottesdiensten.












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: