Im Schlosspark Theater in Steglitz haben die Proben zu „Öffentliches Eigentum“ von Sam Peter Jackson begonnen. Die Inszenierung übernimmt der international renommierte Regisseur Michael Bogdanov.
Bogdanov hat im Laufe seiner 40-jährigen Karriere als Theater-, Fernseh- und Filmregisseur insgesamt 19 Auszeichnungen gewonnen, darunter zweimal den renommierten Laurence Olivier Award für die beste Regie. Acht Jahre lang war er Stellvertretender Leiter des Royal National Theatre in London, und von 1989 bis 1992 leitete er – als erster Nicht-Deutscher auf einem solchen Posten – das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Er gründete 1986 zusammen mit dem Schauspieler Michael Pennington ‘The English Shakespeare Company‘, für die er unter anderem die sieben Rosenkriegs-Dramen mit großem Erfolg inszenierte. Seine Regiearbeiten führten ihn zur Royal Shakespeare Company, an die Scala und an das Royal Opera House, er inszenierte unter anderem am Londoner West End, am Broadway, in Japan, Australien, Singapur, Hong Kong, Norwegen, Kanada und Frankreich.
„Das Schlosspark Theater ist sehr stolz, Michael Bogdanov für die Regie der deutschsprachigen Erstaufführung von ‚Öffentliches Eigentum‘, gewonnen zu haben“, so Beate Luszeit, Pressesprecherin des Schlosspark Theater.
Der junge britisch-deutsche Autor Sam Peter Jackson freut sich, dass erstmalig ein von ihm sowohl im englischsprachigen Original wie auch in der deutschen Übersetzung verfasstes Stück in Deutschland produziert wird: „Trotz meiner Herkunft – in Westfalen geboren und aufgewachsen, deutsche Mutter, britischer Vater -, ist dies das erste Mal, dass ein Theaterstück von mir in deutscher Sprache inszeniert wird. Na ja, es sei denn, man zählt ein mit Kochlöffeln dargebotenes Puppenspiel aus der Grundschule. Nach 16 Jahren in London könnte ich mir demnach kein besseres Homecoming als diese Produktion von ‚Öffentliches Eigentum‘ am Schlosspark Theater vorstellen. Michael Bogdanov am Steuer zu haben, ist dabei natürlich eine ganz besondere Ehre.“
Im Stück geht es um den Nachrichtensprecher Geoffrey Hammond. Der ist schwul, hält dies aber geheim und eine Scheinehe aufrecht. Als er von Presse und Fotografen mit einem 16-jährigen Jungen erwischt wird, stürzen sich die Reporter auf den beliebten Fernsehstar. Der sucht Hilfe bei seinem Pressesprecher Larry, den er kurz zuvor mit sadistischem Genuss gefeuert hatte.
In den Hauptrollen zu sehen sind Rainer Hunold als Geoffrey und Ulrich Gebauer als Larry, die bereits als “ Ein seltsames Paar“ gemeinsam auf der Bühne des Schloßpark Theater standen. Premiere ist am 1. März.
(sn)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
[caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"]
Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner