„Überrascht und enttäuscht“ zeigt sich Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd vom „letter of intent“, der zwischen dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und der Groth-Gruppe geschlossenen Absichtserklärung zu Parks Range.
Er sei doch verwundert, so Gerhard Niebergall, Sprecher des Aktionsbündnisses, dass „im Vorfeld eines städtebaulichen Wettbewerbs schon solche Verabredungen getroffen werden“ und damit Rechtsansprüche für den Investor geschaffen werden, obwohl es nicht einmal einen gültigen Bebauungsplan gebe. Vor allem mit den festgelegten Wohneinheiten von bis zu 2.700 habe sich der Bezirk doch sehr den Vorstellungen des Investors genährt, findet Niebergall. Zudem könne er nicht verstehen, warum etwa 39 Hektar als Baufläche ausgegeben werden, wo doch ein vom Bezirk Steglitz-Zehlendorf in Auftrag gegebenes Gutachten des Büros Fugmann & Janotta ein nur 16 Quadratmeter großes Areal als geeignet, weitere elf Hektar als bedingt geeignet für den Wohnungsbau ansieht.
Die Vorstellung der Absichtserklärung im Stadtplanungsausschuss durch Bezirksstadtrat Norbert Schmidt (CDU) empfindet Niebergall als „Nacht- und Nebelaktion“, mit der man die Bürgerinitiative vor vollendete Tatsachen stelle wolle. Doch das Aktionsbündnis will sich dagegen wehren. Unter anderem will Niebergall mit einen Brief an Mitglieder des Abgeordnetenhauses „Denkanstöße zur öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am 17. April“ geben. In diesem Brief, der an Mitglieder des Ausschusses versandt wurde, äußert Niergall deutlich seinen Eindruck, dass das „Bezirksamt gewillt scheint, die weitere Planung weitgehend der an dem Ergebnis dieser Planung wirtschaftlich besonders interessierten Groth-Gruppe zu übertragen“ .
(go)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: