Zwar gehört der part AG das Grundstück an der Malteserstraße 85 noch nicht, doch Planungen dafür gibt es schon. Wie diese aussehen, stellten Rainer Koch, Vorstand der part AG, und Architekt Peter Deluse dem Stadtplanungsausschuss vor.
Auf dem Areal gegenüber dem Campus der Freien Universität sollen rund 200 Wohneinheiten entstehen, sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen und Häuser. Geplant sind Stadthäuser, drei dreigeschossige sollen direkt an der der Straße errichtet werden, wobei eines dieser Häuser ein sogenanntes Torhaus ist, durch das die Zufahrt auf das Grundstück erfolgen soll.
Dahinter sind Zweigeschosser mit Staffelgeschoss geplant. Oder auch ohne. Denn Deluse stellte zwei Varianten vor: eine mit Kindertagesstätte für rund 100 Kinder und eine ohne Kita, dann aber mit mehr Häusern ohne Staffelgeschoss. Die Erschließung erfolgt über einen zentralen Anger.
Der Mietpreis für die Wohnungen soll bei rund neun Euro pro Quadratmeter liegen – darunter wäre es unwirtschaftlich, so Koch.
Maren Schellenberg (Grüne) hatte ihre Zweifel, dass sich die Häuser und Wohnungen dort zu diesem Preis vermarkten ließen. „Wir wollen keinen Neubaubereich, der zur Hälfte leer steht“, sagte sie. CDU und SPD hatten gegen diese Projekt nichts einzuwenden, wenn der Investor denn den Zuschlag vom Liegenschaftsfonds erhalten sollte.
(go)












Symbolbild: Der unvergessene "Zick-Zack-Radweg" in der Leo-Baeck-Straße in Zehlendorf (2018). | Foto: Baumann[/caption]
Der ADFC will’s wissen: Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich Berlin ist.
Wie ist der Zustand der Radwege? Wie viel wird fürs Radfahren schon getan? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? Wie bewerten die Menschen das Fahrradklima in Berlin? „Die Ergebnisse zeigen, wo Berlin beim Radverkehr wirklich steht und wo noch nachgebessert werden muss. Wir rufen alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, bei der großen Umfrage mitzumachen“, sagt Marlene Alber, Politische Referentin des ADFC Berlin. Die Erhebung wird seit 2012 alle zwei Jahre durchgeführt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Im Jahr 2024 beteiligten sich rund 213.000 Menschen in über 1000 Orten in Deutschland. Das bundesweite Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und weitere Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2027 vorgestellt.
Zum ersten Mal widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen eine eigene Umfrage im ADFC-Fahrradklima-Test. Was brauchen junge Menschen, um selbstständig mit dem Rad unterwegs zu sein? Die Umfrage soll zeigen, was beim Radfahren gut funktioniert, was Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit Kinder und Jugendliche gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
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