
Die Alte Dorfkirche in Zehlendorf und das Schulhaus, in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist. Foto: Gogol
Im Heimatmuseum Zehlendorf ist seit kurzem eine neue Ausgabe der Zehlendorfer Chronik erhältlich. Sie trägt den Titel „Düppel-Nord – Gartenstadt und Umgebung“.
Thematisch konzentriert sich der Autor des neuen Heftes, Klaus-Peter Laschinsky, auf die Entwicklung und Bebauung des Gebiets Düppel-Nord. Dieser Teil Zehlendorfs war eine der letzten größeren Bauparzellen des Bezirks. Laschinsky beschreibt in seinem Text die Gestaltung von Düppel-Nord, die geprägt ist von der politischen Situation der 1960er Jahre im damaligen West-Berlin.
Damals verfolgten verschiedene Akteure wie der Berliner Senat, die Bezirksverwaltung, die US-amerikanische Besatzungsmacht und Bürgerinitiativen jeweils ihre eigenen Interessen. Das Chronik-Heft beleuchtet die Hintergründe und den zeitlichen Verlauf der Planung und Umsetzung der Bauprojekte. Und Laschinsky reist in seiner Chronik noch weiter in die Vergangenheit. Er blickt im neuen Heft zurück auf die Nachkriegszeit dieser Fläche bis hin zur Siedlungsgeschichte der Kolonie Neu-Zehlendorf am Ende des achtzehnten Jahrhunderts.
Das Inhaltsverzeichnis kann auf der Webseite des Heimatmuseum unter https://www.heimatmuseum-zehlendorf.de/publikationen/pdf/chronik_24_2024.pdf eingesehen werden. Interessierte haben die Möglichkeit, das neue Chronik-Heft gegen eine Schutzgebühr von drei Euro im Heimatmuseum Zehlendorf, Clayallee 355, zu erwerben. Die Öffnungszeiten sind mittwochs und sonntags von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr sowie donnerstags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Heft über info@heimatmuseum-zehlendorf.de oder Telefon 030-802 24 41 zu bestellen.
Junia Greb-Georges/pm












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: