
Die Alte Dorfkirche in Zehlendorf und das Schulhaus, in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist. Foto: Gogol
Im Heimatmuseum Zehlendorf ist seit kurzem eine neue Ausgabe der Zehlendorfer Chronik erhältlich. Sie trägt den Titel „Düppel-Nord – Gartenstadt und Umgebung“.
Thematisch konzentriert sich der Autor des neuen Heftes, Klaus-Peter Laschinsky, auf die Entwicklung und Bebauung des Gebiets Düppel-Nord. Dieser Teil Zehlendorfs war eine der letzten größeren Bauparzellen des Bezirks. Laschinsky beschreibt in seinem Text die Gestaltung von Düppel-Nord, die geprägt ist von der politischen Situation der 1960er Jahre im damaligen West-Berlin.
Damals verfolgten verschiedene Akteure wie der Berliner Senat, die Bezirksverwaltung, die US-amerikanische Besatzungsmacht und Bürgerinitiativen jeweils ihre eigenen Interessen. Das Chronik-Heft beleuchtet die Hintergründe und den zeitlichen Verlauf der Planung und Umsetzung der Bauprojekte. Und Laschinsky reist in seiner Chronik noch weiter in die Vergangenheit. Er blickt im neuen Heft zurück auf die Nachkriegszeit dieser Fläche bis hin zur Siedlungsgeschichte der Kolonie Neu-Zehlendorf am Ende des achtzehnten Jahrhunderts.
Das Inhaltsverzeichnis kann auf der Webseite des Heimatmuseum unter https://www.heimatmuseum-zehlendorf.de/publikationen/pdf/chronik_24_2024.pdf eingesehen werden. Interessierte haben die Möglichkeit, das neue Chronik-Heft gegen eine Schutzgebühr von drei Euro im Heimatmuseum Zehlendorf, Clayallee 355, zu erwerben. Die Öffnungszeiten sind mittwochs und sonntags von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr sowie donnerstags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Heft über info@heimatmuseum-zehlendorf.de oder Telefon 030-802 24 41 zu bestellen.
Junia Greb-Georges/pm












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
[caption id="attachment_104237" align="aligncenter" width="622"]
Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner