Ein berlinweit einzigartiges Projekt wurde vor wenigen Tagen am Ramsteinweg in Zehlendorf eröffnet: ein inklusiver Abenteuerspielplatz. Dort können nun Kinder mit und ohne Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen, unterschiedlichen Nationalitäten und Religionen sowie mit verschiedenen finanziellen Hintergründen gemeinsam spielen und toben.
Neben dem Kinder- und Jugendbeteiligungshaus (KBH) stellte das Jugendamt Steglitz-Zehlendorf der contact gGmbH einen Teil des öffentlichen Spielplatzes zur Verfügung, um dort den Abenteuerspielplatz zu errichten. Dort gibt es nun alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt, zum Beispiel eine Vogelnestschaukel, ein 2,50 Meter hohes Abenteuerpodest, eine Naschobstecke, einen Bauwagen mit Terrasse, der zum kreativ sein und Basteln einlädt, Sandkästen, ein Familiengarten, eine Sommerdusche und vieles, vieles mehr.
Um dem Gedanken der Inklusion gerecht zu werden, wurde natürlich auf Barrierefreieheit geachtet. Zudem wurde ein Wegeleitsystem installiert, das durch kontrastreiche Farben funktioniert. So sind die rollstuhlgerechten Wege hell und unterscheiden sich so deutlich vom Grün der Wiesen, was von Kindern mit Einschränkungen beim Sehen gut wahrgenommen werden kann. Auch die verschiedenen Spielräume werden durch unterschiedliche Farben markiert. Außerdem werden gezielt Duft- und Tastmöglichkeiten eingesetzt, die eine Orientierung ermöglichen.
Gestaltet wurde der Spielplatz in enger Abstimmung mit den Kindern, die ihn nutzen sollen, aber auch mit Eltern und Anwohnern, die sich bei Diskussionsabenden einbringen konnten. Vor allem gab es eine enge Zusammenarbeit mit Schülern des Paul-Braune-Förderzentrums und der Johann-August-Zeune-Schule für Blinde.
Rund 100.000 Euro kostete der Abenteuerspielplatz, die contact mit Hilfe von Spendengeldern aufbringen konnte.
Am Vormittag ist der Spielplatz Schulen und Gruppen vorbehalten, am Nachmittag, von 13 bis 18 Uhr, ist der Abenteuerspielplatz für alle Kinder ab sechs Jahre geöffnet.













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner
Hallo, ich kenne den Spielplatz noch aus meiner Kinderzeit. Wir haben uns dort aus altem Bauholz unsere Hütten gebaut. Hammer und auch Nägel gab es im Gemeinschaftshaus. Dort konnten auch Spiel gemacht werden.
Vor den Hütten gab es auch Lagerfeuer mit den Betreuern und wir haben und Würste gegrillt. Dort gab es viele Nationalitäten ,mit denen wir zusammen gespielt haben und auch zusammen in der Süd-Grundschule waren.
Nun das ist so zwischen 1970 gewesen. Später kam die Kellerdsico in der Kirchengemeide dazu. Auch im Haus Teltow ( JFH) gab es Freitag eine Disco.. Also eine schöne Kindheit, ohne Handy, Computer und Alkopops.
Schade das es das alles nicht mehr gibt.
Gruß Micha