
Die ehemalige Raststätte soll zu einem Oldtimer-Salon mit Restaurant umgebaut werden. Archiv-Foto: Gogol
An der Raststätte Dreilinden gibt es Bewegung – zumindest auf dem Papier. Die seit zwölf Jahren leerstehende Immobilie soll zu einem Oldtimer-Salon mit angeschlossenem Restaurant umgebaut werden. Diese Pläne des Eigentümers Werner Scharwächter wurden am Dienstag dem Stadtentwicklungsausschuss präsentiert.
In den denkmalgeschützten Turm soll ein Restaurant einziehen, der Automobilsalon in verglasten Anbauten untergebracht werden – Showrooms, Werkstätten und Shops inklusive. Bezirksstadtrat Norbert Schmidt (CDU) verglich das Projekt mit der Classic Remise in Moabit, wo sich ebenfalls Werkstatt- und Servicebetriebe für Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge, Händler, Anbieter von Ersatzteilen, Zubehör, Bekleidung, Modellautos und Accessoires, Dienstleister, Interessengemeinschaften und Restaurant unter einem Dach befinden.
Der neuerliche Vorschlag Scharwächters ist einer, mit dem der Ausschuss leben kann – im Gegensatz zu anderen Ideen, die es vom Investor gab. So hatte der Bezirk es unter anderem abgelehnt, dass der Chef einer Berliner Baumaschinen-Firma das Areal als Abstellfläche für seine Baufahrzeuge nutzt. Denkmalschützerische und ästhetische Gründe hatte der Bezirk damals angeführt.
Scharwächter hatte nun beim Bezirk eine Bauvoranfrage gestellt, ob die geplante Nutzung Zustimmung finde. Da sie es tut, beginnt jetzt das normale Bauantragsverfahren. Man sei mit dem Eigentümer im Gespräch, so Schmidt. Auch die Denkmalschutzbehörde habe bereits Zustimmung signalisiert.
Im Juni 2012 hatte Scharwächter die Raststätte für 535.000 Euro ersteigert. Der Vorbesitzer hatte dort eine Diskothek mit Hotel und American Diner errichten wollen, aber keine Investoren gefunden.
„Checkpoint Bravo“ hieß der einstige Kontrollpunkt Dreilinden-Drewitz bei den Amerikanern. Die Gebäude – Abfertigung, Zoll, Raststätte,Tankstelle – wurden von 1968 bis 1972 von den Architekten Rainer Rümmler und Hans Joachim Schröder erbaut, in knalligen Farben als Gegenentwurf zum tristen DDR-Grau. Tausende Menschen passierten die Grenzkontrolle bis zur Wende.
(go)












Die Mönchsgrasmücke. | Foto: Stefanie Ulrich[/caption]
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Da sehen es die Parteien nicht gerne, wenn einer die Regeln bricht. Den Vorwurf, mit der Beantragung einer