
Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski, Ingrid Alberding und Gerald Saathoff vom Mittelhof bei der Eröffnung des neuen Kiezladens in der Onkel-Toms-Hütte. Foto: Baumann
Eigentlich empfängt der kleine Kiezladen im U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte bereits seit Wochen Besucher. Doch offiziell eröffnet wurde das neue Nachbarschaftsangebot erst am Mittwoch, 22. März. Neben der Geschäftsführerin des Mittelhofs, Ingrid Alberding, und dem Leiter der Villa Mittelhof, Gerald Saathoff, war auch die Bürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf Cerstin Richter-Kotowski bei der Feierlichkeit dabei und richtete ein paar Worte an die Besucher.
Der Raum in der Ladenstraße Nord der Onkel-Toms-Hütte war gut gefüllt. Zahlreiche Gäste und Ehrenamtliche waren gekommen, um dem neuen Laden Glück zu wünschen und sich gleichzeitig über die geplanten Angebote zu informieren. Denn davon wird es einige geben: Die Angebotspalette reicht von diversen Selbsthilfegruppen, über Gymnastikkurse, Malgruppen und Spazierganggruppen bis hin zu einer Smartphone-Sprechstunde, bei der alle Fragen rund um das komplizierte Gerät beantwortet werden.
„Der Kiezladen ist Nachbarschaftshilfe – persönlich und direkt vor Ort. Es ist ein Raum. Ein Raum für Begegnungen. Hier soll das stattfinden, was immer die Menschen in der Nachbarschaft sich wünschen“, sagte Cerstin Richter-Kotowski in ihrer Eröffnungsrede.
Die Idee für den Laden entstand bereits vor drei Jahren. Damals hatte eine Ehrenamtliche bei Mittelhof „angeklopft“. „Sie machte uns darauf aufmerksam, dass es immer mehr Bedarf an Nachbarschaftshilfe hier im Kiez gibt“, erzählt Saathoff, Leiter der Villa Mittelhof. Kurz darauf entstand das Projekt der „Kiezfeen“. Das sind Ehrenamtliche, die sich überwiegend um ältere Nachbarn kümmern und ihnen helfend zur Seite stehen.
Ein Ort für Nachbarn und ehrenamtlich Engagierte
Von den „Kiezfeen“ wird der Laden bereits regelmäßig genutzt. Sie koordinieren von dort aus ihre „Einsätze“ und tauschen sich untereinander aus. „Es ist eine feste Anlaufstelle für uns und für die Nachbarschaft, und das finde ich sehr wichtig.“, sagt Bärbel Partsch, Ehrenamtliche, die vor drei Jahren die „Kiezfeen“ ins Leben rief.
„Wir sind sehr froh, dass dieses Projekt an diesem Standort, Onkel-Toms-Hütte, realisiert werden könnte“, freuen sich Alberding und Saathoff. „In diesem Jahr feiert unser Verein seinen 70. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums wollten wir diesen Laden unseren Ehrenamtlichen und der Nachbarschaft schenken. Und wir freuen uns sehr, dass es geklappt hat.“
Weitere Informationen zum Kiezladen und den anderen Angeboten des Mittelhof e.V. unter www.mittelhof.org.
(eb)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner