Symbolbild: myself / pixelio.de
Eine spannende Schulwoche erwartet die Schüler der Conrad-Schule in Wannsee: Vom 27. März bis 1. April findet dort der Unterricht in einer Manege und nicht in einem Klassenzimmer statt. Im Rahmen des Projekts „Zirkus Conradini“ werden die rund 370 Schülerinnen und Schüler dort drei Tage lang intensiv allerlei „Zirkus-Sachen“ üben. Unter professioneller Anleitung werden sie zu Akrobaten, Clowns, Jongleuren und Schlangenbändigern und können am Ende der Woche ihre neu erworbenen Fähigkeiten bei insgesamt vier Vorstellungen den Zuschauern präsentiert.
Neben den eher klassischen Disziplinen, wie Seiltanz oder Trapez, dürfen sich die Zuschauer auch auf besondere Highlights wie Schwarzlichtshow oder eine Piratenshow freuen. Natürlich werden auch die obligatorischen Clowns und Zauberer im „Zirkus Conradini“ nicht fehlen.
Organisiert wird das Projekt in Kooperation mit dem 1. Ostdeutschen Projektcircus André Sperlich. Bereits zum dritten Mal sind der Zirkusfachmann André Sperlich und sein Team in der Berliner Grundschule zu Gast. Schon in den Jahren 2007 und 2012 ermöglichte der Projektcircus den Schülern der Wannseer Schule, das Zirkusleben aus erster Hand kennenzulernen.
Der erste Projekttag beginnt für die jungen Artisten mit einer exklusiven Zirkusvorstellung der Profis unter dem Motto „Tina’s Reise um die Welt“. Danach treten die Kinder selbst in Aktion: Sie proben Tag für Tag intensiv für die Premiere ihrer eigenen Zirkusshow. Außerdem haben die Lehrkräfte und Eltern viele weitere Aktionen rund um das Zirkusleben vorbereitet, an denen die Kinder teilnehmen können.
Am Ende der Woche präsentieren die Kinder dann erstmals ihre Zirkuskünste der Öffentlichkeit. Die Premieren-Shows zweier Schülergruppen finden am Donnerstag, den 30. März, sowie am Freitag, den 31. März, jeweils um 17.00 Uhr statt. Weitere Vorstellungen gibt es dann am Samstag, den 1. April, um 10 und um 14 Uhr. Die Karten sind ab dem ersten Premierentag an der Zirkuskasse erhältlich und kosten für Erwachsene zehn, für Kinder drei Euro. Der Veranstaltungsort ist das Zelt auf dem Parkplatz Stadion Chausseestraße in Wannsee.
Weitere Informationen rund um das Projekt können direkt über die Schulleitung unter 030 90 299 69 26 oder per E-Mail an info@conrad-schule.de erfragt werden.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner