
Buchautorin Marlene Schmidt veröffentlichte von Kurzen ihr erstes Roman. Foto: Baumann
Was überfüllte Hörsäle der FU, akuter Lehrermangel in Berlin und ein beruflicher Wiedereinstieg nach Baby-Zeit gemeinsam haben und wie das alles zu einem „witzigen“ Krimi wird, verrät Lichterfelderin, Marlene Schmidt, in ihrem Debütroman. „Das Uni-Experiment: Wissen, Macht, Tod!“ heißt das erste Buch der ehemaligen Polizeireporterin. Und das Wichtigste – es spielt in Steglitz-Zehlendorf.
„Das Buch ist ein Experiment“, erzählt die Autorin. „Es spricht mehrere aktuelle Themen an, wie den Lehrermangel in Berlin und die dadurch resultierenden überfüllten Hörsäle bei den Grundschulpädagogen an der FU sowie die Schwierigkeit beim beruflichen Wiedereinstieg von Müttern. Außerdem verbindet es mehrere Genres. Es ist eine Mischung aus einem Krimi und einem humorvollen Frauenroman.“
Eineinhalb Jahre hat die zweifache Mutter an dem Buch gearbeitet. Während dieser Zeit hatte sie selbst zwei Semester lang an der FU studiert. „Das war für meine Recherchen sehr hilfreich. Meine persönlichen Erfahrungen konnte ich in dem Buch gewissermaßen verarbeiten. Doch das Buch ist keinesfalls autobiografisch“, betont die Autorin. „Zwar basieren die Figuren auf realen Personen, doch die meisten ihrer Eigenschaften sowie das ganze Drumherum sind fiktiv.“
Zum Inhalt
„War es das schon?“ – diese Frage stellen sich die drei Freundinnen Inga, Ami und Luzi, alle jenseits der Vierzig, immer wieder. Nach ihrer Elternzeit schaffte keine von ihnen einen erfolgreichen Wiedereinstieg in den Beruf. Und nun wissen sie nicht so recht, wie es mit ihnen weitergehen soll.
Regelmäßig treffen sich die drei Frauen im kleinen französischen Restaurant in ihrem Kiez. Und eines Abends, bei einem Glas Rotwein, ist die Idee geboren: Sie wollen sich für ein Studium an der Freien Universität bewerben, mit dem Ziel, Grundschullehrerinnen zu werden. Schnell wird den Freundinnen jedoch klar, dass sie in ihrem Alter das Studium nur durch Tricks bestehen können. Doch genau das führt sie direkt ins Visier eines Killers …
„Es war nicht einfach“
„Heutzutage ist es wirklich sehr schwer ein Buch zu veröffentlichen“, erzählt die Schriftstellerin. „Nachdem ich über ein halbes Jahr nach einem Agenten gesucht habe, habe ich die Sache nun selbst in die Hand genommen. Beim Books-on-Demand-Verlag, in dem das Buch erschien, werden die Bücher erst gedruckt, wenn sie bestellt werden. So wird das Risiko minimiert. Aber keine Sorge, es geht ganz schnell. Ein paar Tage nach der Bestellung ist das Buch schon da“, versichert die Autorin lächelnd.
„Natürlich hoffe ich, dass durch die Veröffentlichung die ‚richtigen Leute’ auf das Buch aufmerksam werden. Das würde mich schon sehr freuen, aber wenn nicht, dann habe ich mein Werk wenigstens veröffentlicht. Es wäre zu frustrierend, wenn es, nach so viel Arbeit, nicht erscheinen würde.“
Das Buch erschien am 16. Februar und kann in jeder Buchhandlung bestellt werden.
Zur Autorin
Marlene Schmidt, geboren und aufgewachsen in Lichterfelde, studierte an der Freien Universität Berlin. Ihre Ausbildung zur Redakteurin absolvierte sie auf der Journalistenschule Axel Springer. Nach zweijähriger „Auszeit“ in Hamburg lebt die Autorin mit ihrer Familie wieder in Lichterfelde.
(eb)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner
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