
Idylle am See: 100 Villen, Suite und Apartment Houses sollen auf der Truman-Plaza entstehen. Die Bebauungspläne liegen jetzt aus. Foto: Stofanel
Seit ein paar Tagen liegen im Rathaus Zehlendorf die Pläne für das „Urban Village -Fünf Morgen“ auf der Truman-Plaza in Dahlem aus. Anwohner und Betroffene haben damit die Möglichkeit, sich an der Planung zu beteiligen.
Herzstück des neuen Wohngebiets, das entlang der Clay- und der Argentinischen Allee entstehen soll, wird ein 6.700 Quadratmeter großer künstlicher See sein. Um ihn herum sollen 50.000 Quadratmetern 100 Wohneinheiten entstehen: Villen, Twin Villen, Gallery Houses und Apartments. Sie alle haben Blick aufs Wasser und sollen sich harmonisch in die Umgebung mit Wald und Wiesenflächen einfügen. Dafür sorgen auch die Fassaden aus Naturstein, Holz und Klinker. Zudem haben die zukünftigen Bewohner die Möglichkeit, im eigenem Garten Kräuter und Gemüse anzupflanzen, so die Ideen der Projektentwicklungsgesellschaft Stofanel Investment AG, die das Urban Village realisiert. Die Wohnflächen liegen zwischen 55 und 300 Quadratmeter.
Das Projekt ist barrierefrei angelegt, einige Wohneinheitenten lassen sich behinderten- oder altersgerecht umnutzen oder später bei Bedarf umbauen. Tiefgaragen sollen ein möglichst autofreies Leben am See ermöglichen.
Die Außenanlage orientiert sich an märkischen Seenlandschaften mit Waldkiefern, sanft gewelltem Gelände, Schilf und verschlungenen Wasserarmen.
Mittelpunkt des täglichen Lebens im Urban Village wird eine Piazza sein, mit Edeka Reichelt, dem Biosupermarkt Denn’s, Jopp Fitness, einem Ärztezentrum und vielen weiteren Serviceeinrichtungen. Die Arbeiten für das Nahversorgungszentrum haben bereits im vergangenen Oktober begonnen.
Stofanel betont, dass der Bau nachhaltig sein wird: „Bestehender Wald bleibt erhalten, die neue Seenlandschaft mit Schilfgürteln und natürlicher Uferzone steigert die ökologische Qualität. Zudem werden neue Pflanzen gesetzt und Flachdächer teilweise begrünt.“ Alle Häuser und Villen seien Energieeffizienzhäuser, die auf ressourcenorientierte Techniken bei der Erzeugung bei Strom und Wärme zurückgreifen. Zudem werde beim Bau auf unbedenkliche, schadstoffarme und schadstofffreie Materialiengeachtet.
Wer Einsicht in den Bebauungsplan nehmen will, kann dies bis 30. Mai, im Stadtentwicklungsamt im Rathaus Zehlendorf, Kirchstraße 1/3, immer montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 16 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter (030) 902997863 oder 902990.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner