
Auf einem kreuzungsfreiem Schnellweg sollen Radler von Zehlendorf zum Potsdamer Platz kommen. Grafik: Staubach+Kuckertz Architekten
Mit dem Fahrrad entspannt von Zehlendorf bis zum Potsdamer Platz radeln oder umgekehrt, ungestört vom Autoverkehr, kreuzungsfrei und sicher. Geht nicht? Noch nicht. Wenn es nach der CDU Steglitz-Zehlendorf geht, könnte ein solcher Fahrradschnellweg aber innerhalb von fünf Jahren Realität werden. „Biking City“ heißt das Konzept, das die Partei jetzt vorstellte.
Entstehen soll der Schnellweg auf der alten Trasse der Stammbahn, die einst parallel zur jetzigen S1 verlief. Überreste davon sieht man zum Beispiel noch am Bahnhof Zehlendorf. Dort soll der stillgelegte Bahnsteig zur Umsteige- und Servicestation umgebaut werden.
Der Radweg soll sowohl die übervollen Züge der S 1 als auch die Straßen vom Autoverkehr entlasten. Finanziert werden sollen der Unterhalt und die laufenden Kosten durch Cafés, Fahrradverleih- und –servicestationen sowie Duschen und Umkleidemöglichkeiten, die entlang der zwölf Kilometer langen Strecke entstehen sollen. Für Pedelecs sind auch Aufladestationen für die Akkus geplant. der Ausbau der Strecke soll mit einem Stadtwerbevertrag ausgeschrieben werden, der das Aufstellen von Werbetafeln vorsieht.
Eine Wiederinbetriebnahme der alten Stammbahntrasse soll durch den Fahrradschnellweg nicht gefährdet werden. Doch die erneute Nutzung steht noch in den Sternen und ist laut CDU vor 2030 nicht zu erwarten.
Die Idee für den Fahrradschnellweg stammt vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ),
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: