
Mittelfristig werden die Museen Dahlem den Bezirk verlassen. Das Regionalmanagement soll Konzepte für den Standort entwickeln. Archiv-Foto: Maximilian Meisse
Seit Anfang Oktober hat der Bezirk Steglitz-Zehlendorf ein Regionalmanagement, teilte Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU) jüngst auf der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Personal und Europa mit. Die finanziellen Mittel in Höhe von 750.000 Euro wurden zugesagt. Sie stammen aus den Töpfen der Europäischen Union und dem GRW-Programm (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“). 20 Prozent der Finanzierung muss der Bezirk aus dem eigenen Haushalt aufbringen, so Kopp. Besetzt wird das Regionalmanagement mit drei Mitarbeitern. Die Leitung übernimmt Dr. Rainhard Baumgarten, der dafür seinen Vorsitz im Verein Berlin Südwest niedergelegt hat.
Wie Kopp erklärte werden die wichtigsten Säulen des Regionalmanagement sein, die Entwicklung des Technologie- und Gründerzentrums an der Fabeckstraße voranzutreiben, eine Marke „Berlin Südwest“ zu entwickeln und dabei die wirtschaftlichen Stärken des Bezirks herauszuarbeiten sowie Konzepte für die Nachnutzung von Liegenschaften wie die Museen Dahlem oder die Bundesanstalt für Risikobewertung, die mittelfristig den Bezirk verlassen werden, zu erstellen.
(go)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: