Hinter den Wirtschaftsgebäuden des Schlosses Glienicke in Wannsee lag vor rund 100 Jahren ein See – der Schloßsee. Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Pflege des Parks stark vernachlässigt und der See trocknete aus. Jetzt wurde er wieder rekonstruiert.
Dieses eigentlich künstliche Gewässer wurde circa 1838 geschaffen und auf verschiedenen historischen Karten dokumentiert, so zum Beispiel im sogenannten Kraatz-Plan von 1862. Das machte es möglich, ihn wieder in seiner ursprünglichen Form herzustellen.

Hinter diesen Wirtschaftsgebäuden des Schlosses Glienicke wurde der historische Schloßsee wieder angelegt. Foto: Baumann
Im Auftrag des Bezirks Steglitz-Zehlendorf wurde der See neu ausgebaggert und durch eine wasserundurchlässige Tonschicht abgedichtet. Statt mit Havel-Wasser, wie es ursprünglich war, wird der Teich nun mit Brunnenwasser gespeist.
300.000 Euro hat die Rekonstruierung des Sees gekostet. Finanziert wurde die Maßnahme aus Tourismusgeldern der EU. Der Landschaftspark Glienicke ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes.
(sn)













Im Forum Steglitz kommt der Hotdog aus der Maschine. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Im Forum Steglitz kommen jetzt heiße Würstchen im Brötchen aus einem Automaten. Auf Wunsch mit Senf, Gurke und Zwiebeln.
Es gibt zwei gute Nachrichten. Erstens müssen Freunde fragwürdiger Masse im Kunstdarm, nicht mehr zu Ikea fahren, sollte der Heißhunger wieder einmal zu groß werden. Ein Ausflug in die Schloßstraße reicht aus.
Dort gibt es, zweitens, den Hotdog aus der Maschine. Im Forum Steglitz steht seit einigen Tagen „grabbzy“ des Unternehmens MeiCook. Der Roboter baut den Snack jederzeit auf Knopfdruck vollautomatisch zusammen.
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Neuheit im Shoppingcenter: Den Hotdog-Roboter kann man jederzeit bei der Arbeit beobachten. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das geht erstaunlich geräuschlos, und man kann dabei zugucken. Zuerst plumpst eine Pappschale mit Wurst und Brötchen in die nächste Fabrikationsstufe: die obere Plastikfolie wird entfernt. Dann befördert die Maschine das Schälchen in die Aufwärmzone. Nach einigen Sekunden flutscht das ganze wieder raus, und die Wurst erhält ihr Topping, welches bei der Bestellung gewünscht wurde: Senf, Ketchup, Gurke und Zwiebeln.
Die beiden Damen, die wir bei der Order beobachten durften, sind zufrieden: schmeckt gut, sagen sie, und es sei sogar richtig heiß. Mit Senf und Zwiebeln kostet die Mahlzeit 2,90 Euro.
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Auswählen und bezahlen - alles andere macht der Roboter. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Das Berliner Unternehmen MeiCook hat den Roboter über einen Zeitraum von rund acht Jahren entwickelt, wie das Centermanagement in einer Mitteilung erklärt. Das Team habe gemeinsam mit einer Berliner Fabrik die Technologie entwickelt und investierte nach eigenen Angaben mehr als eine Million Euro in das Projekt „grabbzy“. Rund 350.000 Euro davon stammen aus nicht rückzahlbaren staatlichen Fördermitteln. Die dabei entwickelten Technologien sind nach Angaben des Unternehmens patentiert. Produziert und weiterentwickelt wird in Tempelhof-Schöneberg.
Das fertige Produkt: maschinell zusammengeschraubter heißer Hund. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
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