Eine Schönheitskur bekommt der Einkaufszentrum LIO in Lichterfelde Ost verpasst. Der Inhaber, die High Gain House Investments GmbH (HGHI), lässt das Center derzeit umbauen.
Acht Geschäfte sind im LIO zu finden, nach dem Umbau sollen 24 Geschäfte auf drei Etagen und einer Verkaufsfläche von 13.000 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten. „Das Shoppingcenter wird umgebaut, um das Potenzial des LIO Lichterfelde Ost zu heben und sich noch besser in die Gesamtsituation der Einzelhandelslandschaft von Lichterfelde Ost zu integrieren. Der Kranoldplatz ist wichtig und wir sind der Auffassung, dass unser kleines Nahversorgungszentrum sich noch viel besser an den Kranoldplatz anbinden kann und den Kranoldplatz durch bessere Vermarktung der Einzelhandelsflächen stärken kann“, so Mira Fierke von der HGHI.
Das LIO erhält einen neuen Haupteingang direkt neben dem Eingang zum S-Bahnhof Lichterfelde-Ost. Zusätzlich sind zwei weitere Eingänge geplant, der eine an der Lankwitzer Straße, der andere vom Parkhaus aus. Auch die Zufahrt zum Parkhaus mit seinen 300 Stellplätzen wird an die Lankwitzer Straße verlegt. Das Erdgeschoss und das 1. Obergeschoss sollen durch eine neue Rolltreppe miteinander verbunden werden. Einen fast zweistelligen Millionenbetrag wird die HGHI investieren.
Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und sollen Mitte des Jahres abgeschlossen sein. „Über die Einschränkungen während der Bauphase werden wir unsere Kunden rechtzeitig informieren“, verspricht Fierke.
Die bisherigen Mieter werden, bis auf kleinere Veränderungen, erhalten bleiben. „In die frei werdenden Flächen wollen wir Einzelhandelsmieter integrieren, die den Kranoldplatz noch weiter verstärken sollen“, so Fierke. Geplant ist ein Mietermix vom Supermarkt bis hin zum Juwelier und Hair Salon. Erste neue Mieter gibt es bereits.
Die Arbeiten im LIO sind natürlich auch den Gewerbetreibenden rund um den Kranoldplatz und den angrenzenden Straßen nicht verborgen geblieben. Man schaue mit gemischten Gefühlen darauf, sagt Jutta Goedicke vom Spielzeugladen „Löwenzahn“ in der Ferdinandstraße. „Es herrscht Angst, weil wir nicht wissen, wer dort einzieht“, sagt Goedicke, die auch in der Unternehmergemeinschaft „mein LiLa“ aktiv ist. Bekanntlich seien dies aber meist Filialisten. Der Markt sei eng, der Online-Handel ein großes Problem. Die neuen Geschäfte im LIO verstärkten die Konkurrenz gerade für die kleinen Einzelhändler, so Goedicke.
(go)













Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner
Sehr geehrte Damen und Herren,
seitdem die Zufahrt zum Parkhaus des LIO verlegt worden ist, haben sich die Verhältnisse für den Autofahrer stark verschlechtert. Kommt er von Süden, darf er nicht links in die Einfahrt abbiegen, weil ein versteckt aufgestellter Geradeauspfeil und eine gelbe Linie ihm das eigentlich verbieten. Gleichzeitig lädt ein großer Hinweispfeil in der Parkhauseinfahrt dazu ein, diese auch zu benutzen. Das gibt dann Behinderungen und Hupkonzerte. Wer also korrekt ins Parkhaus fahren will, fährt erst einmal daran vorbei, um dann nördlich davon zu wenden und anschließend rechts einzubiegen. Beim Verlassen des Parkhauses wird der Fahrer per Rechtspfeil in Richtung Kranoldplatz gezwungen, ob wohl er eigentlich in Richtung Norden fahren möchte. Auch hier passieren häufig Verstöße gegen die StVO, denn eine vernünftige Wendemöglichkeit ist in Richtung Süden nicht gegeben.
Früher war die Zufahrt in die Ampel an der Einmündung der Lorenzstr. und den Fußgängerüberweg einbezogen, die Zu- und Abfahrt sehr bequem und gefahrlos. Die Ampelanlage sollte daher baldmöglichst erweitert und die Parkhauszufahrt darin einbezogen werden.
Der jetzige Zustand ist jedenfalls unhaltbar und schreckt so manchen Autofahrer, sprich Kunden, ab
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Joachim Junge