
Die Zukunft der Schüler, Foto: Adobe Stock
Der aktuelle Schulentwicklungsplan 2020/21-2029/30 für Steglitz-Zehlendorf ist veröffentlicht. Gem. § 109 SchulG stellen die Bezirke im Rahmen der Schulentwicklungsplanung für Berlin bezirkliche Schulentwicklungspläne auf. Die Beschlussfassung erfolgte in der Bezirksamtssitzung am 17.08.2021.
Der Schulentwicklungsplan ist ein Instrument der mittel- und langfristigen Schulnetz- und Standortentwicklung im Bezirk. Zugleich bietet er interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Einblick in die Überlegungen, Herausforderungen und Planungen des Schul- und Sportamtes und umfangreiche Information zum aktuellen Stand der Schulplanung und zu prognostizierten Entwicklungen. Der vorliegende Schulentwicklungsplan (SEP) für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf soll von 2020/21 bis 2029/30 gelten. Die dahinterliegenden Daten und Prognosen müssen und werden aber in kürzeren Abständen regelmäßig mit der realen Entwicklung abgeglichen.
Ziel des Schulentwicklungsplanes ist die Ausarbeitung eines realistischen Entwicklungsbedarfes des Schulnetzes auf der Grundlage von Prognosen der Schülerzahlen und Kapazitäten für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin. Der SEPist die Hauptgrundlage für die aktuelle und künftige langfristige Bedarfsplanung sowie Investitionsplanung der Schulbaumaßnahmen im Bezirk. Er gibt den Prognoserahmen der Schülerzahlenentwicklungen und aktive Handlungsfelder vor.
Einblick in den aktuellen SEP finden Sie auf folgender Seite des Schul- und Sportamtes Steglitz-Zehlendorf: https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulen/artikel.84376.php
(BA Steglitz-Zehlendorf)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner