
Zehlendorf-Mitte Foto:Weidmann
Der Abteilungsvorsitzender SPD Zehlendorf fordert die Verschönerung des alten Ortskerns. Mit einem Offenen Brief an die zuständige Bezirksstadträtin Maren Schellenberg (Grüne) verlangt er vor allem den Eintritt in die Planungsphase und die Bereitstellung von Geldern.
Andreas Linde, SPD-Vorstand der Abteilung 9 für den Ortskern Zehlendorf, spricht in seinem Brief von „dringende[m] Handlungsbedarf.“ Zwar biete Zehlendorf-Mitte bereits „kleinstädtische Atmosphäre“, jedoch fehlen dem Zentrum ein öffentlicher Platz und ein Konzept für die Dorfaue. Auch die Verkehrsbelastung sei ein Problem.
Um die städtebaulichen Mängel zu beheben, seien der Eintritt in die Planungsphase und finanzielle Mittel nötig, die in dem neuen Entwurf zur Investitionsplanung aber nicht auftauchen. Linde schlägt deswegen Planungsmittel in Höhe von rund 50.000 Euro vor. Das Argument, dass keine Planung vorliegt und diese aus finanziellen Gründen auch nicht möglich sei, zähle für ihn nicht. „Die Mittel könnten durch Umschichtungen in der Investitionsplanung generiert werden.“
(dw)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: