
Symbolbild: Pixabay
Die Radwege in der Altensteinstraße sind in einem sehr schlechten Zustand. Bereits im Januar wollte die Linksfraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wissen, ob das Bezirksamt sich der Problematik bewusst sei und ob etwas dagegen unternommen wird. Bei der jüngsten Sitzung der BVV reichten die Linken nun einen Antrag für die Ausbesserung der Radwege in der Altensteinstraße ein.
In einer Kleinen Anfrage in der Januar-Sitzung der BVV wollte die Linksfraktion wissen, ob eine Erneuerung des Radwegs vorgesehen ist, welche finanziellen Mittel dafür aufgewendet werden müssen und ob eine Verlegung des Radweges auf die Straße möglich wäre. Die Stadträtin für die Abteilung Immobilien, Umwelt und Tiefbau, Maren Schellenberg, gab daraufhin zu, dass sich der Radweg tatsächlich in einem desolaten Zustand befände. Da die Straße aber zu schmal sei, könne der Radweg nur repariert, aber nicht verlegt werden. Eine Finanzierung der Gesamtinstandsetzung durch den Bezirk sei jedoch ausgeschlossen, da die Kosten dafür bei circa 100.000 Euro liegen würden. Im Haushalt der Tiefbauunterhaltung sei diese Summe nicht vorhanden, fügte sie hinzu.
Der Fachbereich Tiefbau werde sich der Radwege daher annehmen und einzelne, besonders unebene Stellen ausbessern. Bereits im Laufe des Jahres sollen einzelne Abschnitte instandgesetzt werden, so Schellenberg.
Nun reichte die Linksfraktion einen Antrag ein, in welchem das Bezirksamt gebeten wird, eine Ausbesserung der Radwege in der Altensteinstraße bis zum Sommer 2017 zu veranlassen. Der Antrag wurde in den Haushaltsausschuss unter Mitwirkung des Umwelt-, Naturschutz- und Tiefbauausschusses überwiesen.
(dw)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: