Am Freitag besuchten auf Einladung der Gesamtelternvertretung BildungsstaatsseketärMarc Rackles und die zuständige Schulrätin Sigrid Egidi-Fritz die Montessori-Gemeinschaftsschule in Lichterfelde. Als eine Art „Versönungsgespräch“ wurde dies von beiden Seite verstanden, nachdem die Schule lange für ihre Oberstufe kämpfen musste und dafür sogar auf die Straße ging. Rackles zeigte sich beeindruckt davon, dass sowohl Bezirksverordnetenversammlung als auch Bezirksamt sich hinter das Schulprojekt gestellt hatten.
Nach der Zusage für eine eigene Montessori-Oberstufe hat, ist das Interesse für die Schule nach Angaben der Schulleitung sprunghaft gestiegen. Das zeigte sich bei den Tagen der Offenen Tür und bei den Anträgen von Eltern, die ihre Kinder als Quereinsteiger in der 7., 8. und 9. Klasse zur Montessori-Gemeinschaftsschule wechseln lassen wollen. Aktuell können nicht alle Wechselwünsche berücksichtigt werden.
(sn)












Foto: Haus der Jugend Zehlendorf[/caption]
Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren können vom 19. Bis 23. Oktober an einer Fahrt nach Krakau und zu den Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau teilnehmen. Interessierte können sich bis zum 22. Juni anmelden.
In einem gemeinsamen Projekt wollen vier Steglitz-Zehlendorfer Jugendeinrichtungen ein „starkes Zeichen für die Stärkung der Erinnerungskultur und die Förderung der Gedenkstättenpädagogik“ setzen. Vom 19. Oktober bis 23. Oktober findet eine Bildungsfahrt nach Krakau statt, bei der die Teilnehmenden die historischen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau besuchen sowie eine Stadtführung in Krakau erleben werden.
Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 15 bis 27 Jahren, die durch diese Reise nicht nur wertvolles Wissen über die Geschichte des Holocaust erlangen, sondern auch die Möglichkeit erhalten, sich aktiv mit den Themen Erinnerung, Verantwortung und Zivilcourage auseinanderzusetzen.
Geplant sind zwei Exkursionen mit fachkundigen Führungen in das Auschwitz Stammlager sowie Auschwitz-Birkenau mit der Chance auf tiefe Einblicke in die Geschichte und die Auswirkungen des Holocaust. In Krakau steht eine Stadtführung auf dem Programm, bei der die Teilnehmenden mehr über die kulturellen und historischen Hintergründe der Stadt und die jüdische Community erfahren.
Wichtig: die Anmeldefrist endet am 22. Juni. Alle Infos: